Spracherkennung: KI-Sprachforschungsteam von Mozilla macht allein weiter

Die von den Entlassungen und Kürzungen bei Mozilla betroffenen Forscher wollen in einem eigenen Startup weiter "Sprache befreien".

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Der Namensgeber des Startups Coqui: eine Froschart.
Der Namensgeber des Startups Coqui: eine Froschart. (Bild: Jesse Avilés, flickr.com/CC-BY 2.0)

Das Kern-Team von Mozillas Forschungsprojekt Deepspeech um den Entwickler Kelly Davis hat das Startup Coqui gegründet, um weiter an der KI-Sprachforschung arbeiten zu können. Erklärtes Ziel der Beteiligten ist es, "hochmoderne Sprachtechnologie als Open Source in die Hände aller Entwickler zu legen", statt diese nur Machine-Learning-Spezialisten zu überlassen. Das kündigt Davis in einer E-Mail an Community-Mitglieder des Deepspeech-Projektes an.

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Davis, der ehemalige Leiter der Machine Learning Group bei Mozilla, hatte sich im vergangenen August an seinem letzten Arbeitstag dort per E-Mail verabschiedet und sich für die Unterstützung sowie das Interesse an den Projekten Deepspeech, Common Voice und Mozilla TTS (Text-to-Speech) bedankt.

Ziel der Forschungsanstrengungen bei Mozilla war es, den im Web dominierenden, aber eben proprietären Spracherkennungssystemen eine offene Lösung zur Nutzung für alle Interessierten bereitzustellen. "Infolge der Entlassungen bei Mozilla werden Mozillas Arbeiten zur Spracherkennung, Sprachsynthese und offenen Sprachdatenbank (aber) stark eingeschränkt", schrieb Davis zum Abschied. Mozilla hatte damals mit etwa 250 Angestellten rund ein Viertel seiner Belegschaft entlassen.

Dabei konnten oder wollten es die beteiligten Entwickler aber offenbar nicht belassen und führen ihre Arbeiten nun eben bei Coqui weiter. "Jetzt bauen wir diese Projekte bei Coqui auf, einer Organisation, die sich der kontinuierlichen Unterstützung dieser Open-Source-Bemühungen und der um sie versammelten Community widmet", heißt es dazu auf der Seite des Startups. Insbesondere die Community und deren rege Mitarbeit hat Deepspeech und den anderen Projekten ein großes Wachstum gebracht. Darauf will das Team nun aufbauen.

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