Sprachassistent: Google Now bindet externe Apps ein

Googles persönlicher Assistent Google Now greift nicht mehr nur auf Google-Dienste zurück, sondern kann auch Informationen von Apps beziehen, die der Anwender ebenfalls installiert hat. Das gilt zum Beispiel für Ebay, Shazam und 40 weitere Apps.

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Google Now unterstützt nun auch Dritt-Apps.
Google Now unterstützt nun auch Dritt-Apps. (Bild: Google)

Google öffnet seine Assistenzfunktion Google Now für Drittanbieter und hat im Rahmen eines Updates für die Android-Version ungefähr 40 Apps eingebunden. Bislang konnte Google Now nur Informationen aus Google-Diensten nutzen. Noch sind die Erweiterungen in Deutschland nicht nutzbar.

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Google Now kann auf die Daten von Drittanbieter-Apps aber nur zugreifen, wenn der Anwender sie auch installiert hat. Das gilt zum Beispiel für die Beherbergungs-App Airbnb, für Tripadvisor, Lyft, Ebay, Kayak, Waze, Runtastic, Shazam, Hootsuite, Mytaxi und die Fremdsprachenplattform Duolingo. Dabei kann Google Now auch auf die Lokalisierungsfunktion von Android zugreifen, um dem Anwender ortsbezogene Daten zu liefern.

Die Pläne von Google, Informationen von Drittanbietern in Google Now einzubinden, waren bereits Mitte Januar 2015 durchgesickert. Die Website Android Police machte im Programmcode von Google Search 4.1 für Android einige Informationen aus, die auf eine Integration hinwiesen.

Noch nicht in Deutschland verfügbar

Mit den neuen Karten, die in Google Now angezeigt werden, kann der Anwender zum Beispiel Nachrichten lesen, Musikempfehlungen abrufen, seinen Einkaufszettel abrufen, Mietwagen reservieren und Ähnliches.

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Eine Liste der unter Android unterstützten Apps hat Google ebenfalls veröffentlicht. Die Google-Now-Karten werden nach und nach eingespielt. In Deutschland sind sie bislang noch nicht verfügbar.

Google kündigte schon jetzt an, den Dienst noch zu erweitern und weitere Entwickler und Apps einzubinden. Noch können die Informationen der Karten nur gelesen werden - die Vorlesefunktion funktioniert noch nicht. Die hatte Android Police bereits im Code entdeckt. Warum die Funktion nicht freigeschaltet wurde, ist unbekannt.

Nachtrag vom 2. Februar 2015, 11:04 Uhr

Wie Google in einem Blogbeitrag bekanntgegeben hat, sollen die Drittanbieter-Karten in den kommenden Wochen auch in Deutschland angeboten werden.

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