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Sprachassistent: Apple soll Millionen pro Tag in KI-Entwicklung stecken

Apple soll an einer dialogbasierten KI arbeiten. Diese könnte Siri qualitativ verbessern.
/ Tobias Költzsch
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Apple soll Millionen US-Dollar pro Tag für die KI-Forschung ausgeben. (Bild: NICHOLAS KAMM/AFP via Getty Images)
Apple soll Millionen US-Dollar pro Tag für die KI-Forschung ausgeben. Bild: NICHOLAS KAMM/AFP via Getty Images

Apple soll an der Entwicklung von dialogorientierter KI arbeiten. Das berichtet das Magazin The Information(öffnet im neuen Fenster) . Die Forschung könnte den Sprachassistenten Siri verbessern. Frühestens im Jahr 2024 soll mit einer Veröffentlichung zu rechnen sein – möglicherweise im Zusammenhang mit der Präsentation einer neuen iOS-Version.

The Information zufolge gibt Apple bereits jetzt Millionen US-Dollar pro Tag für das Training der KI aus. Ein eigenes Team mit 16 Mitarbeitern ist mit der Arbeit an einem eigenen Sprachmodell beschäftigt. Dank der KI-Integration sollen sich Nutzer besser als bisher mit Siri unterhalten können; der Sprachassistent soll beispielsweise komplexe Aufgaben, die aus mehreren Schritten bestehen, automatisch ausführen.

Als Beispiel nennt The Information das Erstellen eines Gifs aus mehreren Fotos. Dem Bericht zufolge kann es aber noch Monate oder sogar Jahre dauern, bis die KI-Bemühungen der Öffentlichkeit präsentiert werden. Vor vier Jahren hatte Apple erstmals ein Team gegründet, das sich mit einem LLM (Large Language Model) beschäftigt.

Apple mischt bislang noch nicht öffentlichkeitswirksam bei KI mit

Bislang hat sich Apple öffentlich im Bereich KI aber zurückgehalten und die Begriffe AI und Artificial Intelligence bei seinen Präsentationen vermieden (und stattdessen weiter Machine Learning verwendet). Andere Unternehmen wie Google und Microsoft sind bereits in das KI-Rennen eingestiegen und haben beispielsweise KI-Chatbots in ihre Dienste eingebunden.

Microsoft ist mit der Integration von ChatGPT in seine Bing-Suche vorgeprescht, Google zog mit Bard nach. Mittlerweile haben sowohl Microsoft als auch Google in mehrere ihrer Dienste KI-Funktionen eingebunden.


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