Abo
  • Services:

Spotify: Einfach mal Passwörter ändern

Schon wieder neue Passwörter: Einige Kunden von Spotify sollen sie als Vorsichtsmaßnahme ändern, der Hintergrund bleibt vage. Auch nach welchen Kriterien die Kunden ausgewählt wurden, ist nicht bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Spotify überrascht einige Nutzer mit der Aufforderung zu Passwortänderungen.
Spotify überrascht einige Nutzer mit der Aufforderung zu Passwortänderungen. (Bild: Dado Ruvic/Reuters)

Der Musikstreamingdienst Spotify fordert offenbar zahlreiche Nutzer auf, ein neues Passwort zu vergeben, wie Motherboard berichtet. Kunden berichten von entsprechenden E-Mails. Der Schritt sei rein vorsorglich, schreibt das Unternehmen. "Keine Sorge! Niemand hat Zugang zu ihrem Spotify-Account gehabt, ihre Daten sind sicher", soll es in der Mail heißen.

Stellenmarkt
  1. afb Application Services AG, München
  2. Robert Bosch GmbH, Waiblingen

Mit dem Schritt reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die Veröffentlichung großer Datensätze mit Passwörtern, etwa aus dem Dropbox-Hack aus dem Jahr 2012. Bislang ist nicht bekannt, wie viele Kunden von dem Schritt betroffen sind. Auch ist unklar, nach welchen Kriterien die nun kontaktierten Kunden ausgewählt wurden. Im Jahr 2016 wurden bereits einige "Mega-Breaches" veröffentlicht, darunter ein riesiger Datensatz mit Linkedin-Passwörtern.

Passwortwechsel nicht immer eine gute Idee

Passwörter als reine Vorsichtsmaßnahme zu wechseln, ist umstritten. Wenn Nutzer zu regelmäßigen Passwortänderungen gezwungen werden, erhöht das die Qualität und Sicherheit der verwendeten Passwörter in der Regel nicht. Möglich ist, dass Spotify seine eigenen Nutzerdaten mit den geleakten Datensätzen abgeglichen hat, um verwundbare Accounts zu finden. Eine solche Praxis könnte jedoch dem Datenschutzgesetz widersprechen. Wir haben Spotify um eine Stellungnahme gebeten und werden den Artikel entsprechend aktualisieren.

Spotify hat immer wieder Probleme mit gekaperten Accounts, die über Darknet-Marktplätze zu einem Bruchteil der üblicherweise fälligen Monatsgebühr verkauft werden. Zuletzt hatte das Unternehmen einen öffentlichen Streit mit Apple ausgetragen, weil eine neue Version der Spotify-App in Apples App Store blockiert wurde.



Anzeige
Top-Angebote
  1. für 134,98€/176,98€ (Bestpreise!)
  2. 19,99€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis 31,49€)
  3. 129€ (Vergleichspreis 163,73€)
  4. 762,99€ inkl. Versand (Vergleichspreis 798,04€)

dura 01. Sep 2016

Vielleicht will man Leute mit alten Hashes umstellen. Ich habe schon öfter gehört, dass...

hg (Golem.de) 01. Sep 2016

Das Unternehmen hat, vollkommen legal, eine Datenbank seiner Kunden. Wenn diese Daten...

franzel 01. Sep 2016

? Es sollte ja eigentlich selbstverständlich sein, seine Passwörter, ganz ohne...


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Lieferflatrate Otto Up: Otto ist chancenlos gegen Ebay und Amazon
Lieferflatrate Otto Up
Otto ist chancenlos gegen Ebay und Amazon

Der Versandhändler Otto bietet neuerdings eine Lieferflatrate an und will so mit Amazon und Ebay mithalten. Die Otto Up genannte Option enttäuscht uns aber mit zu vielen Einschränkungen.
Eine Analyse von Ingo Pakalski


    Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
    Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
    Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

    In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
    2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
    3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

    Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
    Elektroautos
    Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

    Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Himo Xiaomis E-Bike mit 12-Zoll-Rädern kostet rund 230 Euro
    2. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
    3. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos

      •  /