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Spotify überrascht einige Nutzer mit der Aufforderung zu Passwortänderungen.
Spotify überrascht einige Nutzer mit der Aufforderung zu Passwortänderungen. (Bild: Dado Ruvic/Reuters)

Spotify: Einfach mal Passwörter ändern

Spotify überrascht einige Nutzer mit der Aufforderung zu Passwortänderungen.
Spotify überrascht einige Nutzer mit der Aufforderung zu Passwortänderungen. (Bild: Dado Ruvic/Reuters)

Schon wieder neue Passwörter: Einige Kunden von Spotify sollen sie als Vorsichtsmaßnahme ändern, der Hintergrund bleibt vage. Auch nach welchen Kriterien die Kunden ausgewählt wurden, ist nicht bekannt.

Der Musikstreamingdienst Spotify fordert offenbar zahlreiche Nutzer auf, ein neues Passwort zu vergeben, wie Motherboard berichtet. Kunden berichten von entsprechenden E-Mails. Der Schritt sei rein vorsorglich, schreibt das Unternehmen. "Keine Sorge! Niemand hat Zugang zu ihrem Spotify-Account gehabt, ihre Daten sind sicher", soll es in der Mail heißen.

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Mit dem Schritt reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die Veröffentlichung großer Datensätze mit Passwörtern, etwa aus dem Dropbox-Hack aus dem Jahr 2012. Bislang ist nicht bekannt, wie viele Kunden von dem Schritt betroffen sind. Auch ist unklar, nach welchen Kriterien die nun kontaktierten Kunden ausgewählt wurden. Im Jahr 2016 wurden bereits einige "Mega-Breaches" veröffentlicht, darunter ein riesiger Datensatz mit Linkedin-Passwörtern.

Passwortwechsel nicht immer eine gute Idee

Passwörter als reine Vorsichtsmaßnahme zu wechseln, ist umstritten. Wenn Nutzer zu regelmäßigen Passwortänderungen gezwungen werden, erhöht das die Qualität und Sicherheit der verwendeten Passwörter in der Regel nicht. Möglich ist, dass Spotify seine eigenen Nutzerdaten mit den geleakten Datensätzen abgeglichen hat, um verwundbare Accounts zu finden. Eine solche Praxis könnte jedoch dem Datenschutzgesetz widersprechen. Wir haben Spotify um eine Stellungnahme gebeten und werden den Artikel entsprechend aktualisieren.

Spotify hat immer wieder Probleme mit gekaperten Accounts, die über Darknet-Marktplätze zu einem Bruchteil der üblicherweise fälligen Monatsgebühr verkauft werden. Zuletzt hatte das Unternehmen einen öffentlichen Streit mit Apple ausgetragen, weil eine neue Version der Spotify-App in Apples App Store blockiert wurde.


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dura 01. Sep 2016

Vielleicht will man Leute mit alten Hashes umstellen. Ich habe schon öfter gehört, dass...

hg (Golem.de) 01. Sep 2016

Das Unternehmen hat, vollkommen legal, eine Datenbank seiner Kunden. Wenn diese Daten...

franzel 01. Sep 2016

? Es sollte ja eigentlich selbstverständlich sein, seine Passwörter, ganz ohne...



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  1. Re: Was ist daran strafbar?

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