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Spotify Duo Premium: Spotify-Abo für zwei Personen startet für 13 Euro

Wer nur zu zweit Spotify nutzen möchte, muss nicht mehr ein teureres Family-Abo bezahlen. Das bietet keiner der großen Konkurrenzdienste.

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Spotify Duo bietet zwei Spotify-Konten.
Spotify Duo bietet zwei Spotify-Konten. (Bild: Pixabay.com/CC0)

Spotify erweitert die Auswahl an verfügbaren Abos. Künftig gibt es neben dem normalen Premiumabo und dem Premium-Family-Abo ein Premium-Duo-Abo für das Musikstreaming. Damit ist Spotify der erste große Anbieter, der ein Abo für zwei Personen anbietet. Weder Amazon Music Unlimited, Apple Music, Deezer, Play Music, Tidal oder Youtube Music haben derzeit ein Zwei-Personen-Abo im Sortiment.

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Spotify Duo Premium kostet monatlich regulär 12,99 Euro und umfasst zwei vollwertige Spotify-Konten. In Deutschland wurde aufgrund der Folgen der Coronavirus-Pandemie die Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf 16 Prozent abgesenkt. Das gilt bis Ende 2020 und daher wurden die Preise für Streamingabos entsprechend angepasst, das gilt auch für Spotify. Bis Ende des Jahres kostet Duo Premium daher 12,67 Euro. Neukunden können das Abo einen Monat kostenlos testen. Für das Duo-Abo müssen beide Personen die gleiche Wohnanschrift haben.

Das normale Spotify-Premium-Abo hat einen regulären Preis von 9,99 Euro und enthält ein Konto. Das Premium-Family-Abo von Spotify gibt es regulär für 14,99 Euro. Es umfasst sechs verschiedene Konten. Außerdem gehört zum Leistungsumfang die Nutzung der Spotify-Kids-App, die allerdings nicht alle Anforderungen von Eltern erfüllt, wenn sie den Medienkonsum ihrer Kinder steuern wollen. Zwar können Inhalte aus der Spotify-Kids-App entfernt werden, es fehlt aber die Möglichkeit, nur bestimmte Inhalte freizuschalten.

Spotify mit Werbeunterbrechung kostenlos nutzbar

Im Vergleich zum Family-Abo erscheint das Duo-Abo teuer, denn für einen monatlichen Aufpreis von 2 Euro gibt es sechs Konten statt nur zwei. Wer nicht für Spotify zahlen möchte, kann Spotify Free benutzen, das neuerdings auch für Alexa-Geräte verfügbar ist. Dann wird zwischendurch Werbung gespielt und es gibt Einschränkungen bei den Funktionen. Immer stehen alle 50 Millionen Songs zur Verfügung.

Spotify wird von smarten Lautsprechern mit Amazons Alexa oder Google Assistant unterstützt. Auf diesen Geräten kann Musik auf Zuruf abgespielt werden. Allerdings ist die Nutzung mit Family-Konten und auch mit den neuen Duo-Konto von Spotify nur mit viel zusätzlichem Aufwand möglich. Bei der Sprachsteuerung werden nämlich nicht einfach sechs oder zwei Streams zur Verfügung gestellt. Für jedes Alexa- oder Google-Assistant-Konto kann immer nur ein Musikstreaming-Konto hinterlegt werden.

Spotify mit mehr als einem Konto hat Probleme mit smarten Lautsprechern

Wenn aber ein Familienmitglied im Wohnzimmer auf einem smarten Lautsprecher etwas anderes hören möchte als ein anderes im Arbeitszimmer und nochmal andere Musik in zwei Jugendzimmern laufen soll, ist das nicht ohne weiteres möglich. Dafür müsste für jeden Lautsprecher ein eigenes Amazon oder Google-Konto eingerichtet werden und dort müsste dann das jeweilige Spotify-Konto zugeordnet werden.

Die internen Kommunikationsmöglichkeiten wie Anrufe oder Mitteilungen wären ausgehebelt und dann nur noch umständlich nutzbar. Zudem wird die Steuerung von Smart-Home-Geräten unnötig erschwert. Außerdem fehlt dann eine Möglichkeit, die smarten Lautsprecher zentral über eine App auf einem Gerät administrieren zu können. Denn weder in der Alexa- noch in der Google-Home-App ist eine parallele Anmeldung mit mehreren Konten möglich.

Nachtrag vom 6. Juli 2020

Die parallele Nutzung mehrerer Spotify-Streams ist mit Sonos-Lautsprechern problemlos möglich. Wir können über ein Spotify-Konto mehrere Streams eines Kontos abspielen. Es ist derzeit unklar, warum das nicht auch mit Alexa- und Google-Assistant-Geräten funktioniert.

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ip (Golem.de) 06. Jul 2020 / Themenstart

Vielen Dank für den Hinweis. Golem.de kann das so bestätigen, dass es diese Probleme mit...

Cybso 02. Jul 2020 / Themenstart

Danke für den Tipp, das sieht tatsächlich nach einer sehr guten Alternative zum...

ManuPhennic 02. Jul 2020 / Themenstart

Lol Nein Danke. War es für Sie in der Nachkriegszeit auch komfortabler Lieder auf...

ManuPhennic 02. Jul 2020 / Themenstart

Eher die Studios dahinter, Spotify ist wahrscheinlich noch insgeheim froh darüber, denn...

elknipso 02. Jul 2020 / Themenstart

Spotify würde ich alleine schon aufgrund der deutlich besseren App und der erheblich...

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