Sportuhr im Hands-on: Garmin Fenix 7 mit Touchscreen und Saphirglas-Solarstrom

Bis zu 37 Tage Akku und erstmals ein Touchscreen: Golem.de hat bereits die Outdoor-Smartwatch-Reihe Fenix 7 von Garmin ausprobiert.

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Garmin Fenix 7 im Einsatz
Garmin Fenix 7 im Einsatz (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Mehr als zwei Jahre nach der letzten Generalüberholung hat Garmin die aktuelle Version der auf Outdoor und Sport spezialisierten Sportuhr Fenix vorgestellt. Streng genommen handelt es sich um 22 Modelle, die wie beim Vorgänger in drei Linien unterteilt sind.

Inhalt:
  1. Sportuhr im Hands-on: Garmin Fenix 7 mit Touchscreen und Saphirglas-Solarstrom
  2. Garmin Fenix 7: Modelle und Verfügbarkeit

Die Fenix 7S hat einen Durchmesser von 42 Millimetern, die Fenix 7 kommt mit einer Größe von 47 Millimetern und die Fenix 7X mit 51 Millimetern. Auch bei Bauhöhe und Gewicht finden sich nur minimale bis keine Unterschiede zu den Vorgängern (Test der Fenix 6 auf Golem.de).

Auf den ersten Blick erinnert das robuste Design der Fenix 7 an die früheren Sportuhren, tatsächlich gibt es aber Änderungen an der Hardware. Die wichtigste: Alle Fenix 7 bieten einen Touchscreen - zusätzlich zu den bewährten fünf Seitentasten, an denen nichts geändert wurde.

Golem.de konnte die neue Eingabemethode an finaler Hardware bereits ausprobieren. Das Wischen und Tippen klappt sehr gut und flüssig - uns hat Touch spontan Spaß gemacht. Und das, obwohl wir zuerst skeptisch waren, schließlich gilt die durchdachte Tasteneingabe eigentlich als große Stärke der Fenix.

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Die Tastensteuerung ist weiter verfügbar, Touch lässt sich deaktivieren: Mit einem gleichzeitigen Druck auf die linke untere und die rechte obere Taste schalten wir Touch jederzeit ein oder aus - das ist ein Handgriff, der zumindest uns sehr schnell in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Per Menü können wir Touch außerdem während Trainingseinheiten generell ein- oder ausschalten sowie es gezielt bei Sportarten wie Laufen oder Radfahren aktivieren oder eben nicht. Beim Start von Trainingseinheiten wird deutlich sichtbar ein Hinweis eingeblendet, ob Touch aktiviert oder deaktiviert ist. Auch beim Schlafen können wir es per Menü vorab generell abschalten.

Fenix 7S Solar SapphireFenix 7 Solar SapphireFenix 7X Solar SapphireEpix 2
Durchmesser42 mm47 mm52 mm47 mm
Höhe / Gewicht14,1 mm / 63 Gramm14,5 mm / 79 Gramm14,9 mm / 96 Gramm14,5 mm / 76 Gramm Stahl (70 Gramm Titan)
Display1,2 Zoll MIP1,3 Zoll MIP1,4 Zoll MIP1,3 Zoll AMOLED
Display Auflösung240 x 240 Pixel260 x 260 Pixel280 x 280 Pixel416 x 416 Pixel
Akkulaufzeit Smartwatch (mit Solar)11 Tage (+3 Tage Solar)18 Tage (+4 Tage Solar)28 Tage (+9 Tage Solar)16 Tage Gesten, 6 Tage Always-on
Akkulaufzeit GPS (mit Solar)37 Stunden (+9 Stunden Solar)57 Stunden (+16 Stunden Solar)89 Stunden (+33 Stunden Solar)42 Stunden Gesten, 30 Stunden Always-on
Akkulaufzeit GPS Expedition (mit Solar)26 Tage (+17 Tage Solar)40 Tage (+34 Tage Solar)62 Tage (+77 Tage Solar)14 Tage
Preisrund 900 Eurorund 900 Eurorund 1.000 Eurorund 900 Euro Stahl (1.000 Euro Titan)
Garmin Fenix 7 Solar Modelle

Wir konnten Touch mit einer Fenix 7 ein paar Tage lang ausprobieren. Dabei empfanden wir es vor allem beim Scrollen durch die Liste mit den Widgets als angenehm sowie beim seitlichen Scrollen durch die Zeitleiste etwa mit der Herzfrequenz; hier hat sich Garmin offenbar von der Coros Vertix 2 (Test auf Golem.de) inspirieren lassen. Ein Vorteil ist Touch auch beim Verschieben von Kartenausschnitten.

Die zweite auffällige Hardware-Neuerung gibt es nur bei der Fenix 7X: An der oberen Kante ist eine Taschenlampe integriert, die wir mit einem schnellen Doppeldruck auf die linke obere Taste einschalten.

  • Die beiden sehr hellen LED an der Oberkante der Fenix 7X (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Eine rote LED dient als eine Art Rücklicht. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die Fenix 7X bietet das größte Display im Sortiment. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Touch können wir mit dem Drücken von zwei Tasten gleichzeitig immer sofort ein- und ausschalten. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Auch im Menü können wir Touch an unsere Wünsche anpassen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die Epix 2 bietet einen schicken AMOLED-Bildschirm. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Links die Fenix 7, in der Mitte die 7X und rechts die 7S (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Auf der Rückseite befindet sich der überarbeitete Pulssensor (links eine Fenix 7, rechts eine 6X). (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Artwork der Fenix 7X (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7X (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7 (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7 (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7S (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7S (Bild: Garmin)
  • Artwork der Epix 2 (Bild: Garmin)
  • Artwork der Epix 2 (Bild: Garmin)
Die beiden sehr hellen LED an der Oberkante der Fenix 7X (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Das über mehrere Stufen regelbare, bei Maximaleinstellung sehr (!) helle Licht ist natürlich zur Orientierung in dunklen Umgebungen gedacht. Eine prima Sache dürfte es aber auch für Hundebesitzer bei nächtlichen Gassi-Gängen sein, die im Dunklen nach Häufchen suchen müssen.

Garmin hat aber noch eine weitere Idee für die LEDs: Wenn wir laufen oder gehen, soll das Licht bei der Handbewegung nach vorne mit den beiden weißen LEDs den Weg ausleuchten und beim Schlenkern nach hinten mit einer roten LED als eine Art Fußgänger-Rücklicht dienen.

Garmin fenix 7 - GPS-Multisport-Smartwatch mit Farbdisplay und Touch-/Tastenbedienung

Ausprobieren konnten wir das noch nicht. Auch sonst sind bei der Taschenlampe ein paar Fragen offen, etwa was die Auswirkungen auf den Akku angeht.

Keine LTE-Unterstützung und ein altbekanntes Ladekabel

Ein paar neue Funktionen, die Fans erwartet hatten, gibt es bei der Fenix 7 übrigens nicht: Garmin hat keine Version mit LTE oder anderen Mobilfunkverbindungen vorgestellt.

Auch kabelloses Laden ist nicht möglich. Nach wie vor kommt die proprietäre Buchse aus den Vorgängern zum Einsatz; das Ladekabel wird über USB-A an ein nicht mitgeliefertes Netzteil angeschlossen (soweit wir wissen, gibt es immer noch keine USB-C-Version). Außerdem gibt es kein integriertes EKG.

Natürlich hat Garmin in der Fenix 7 schnellere Prozessoren verbaut, die Bedienung läuft spürbar flüssiger als bei den Vorgängermodellen. Noch nicht ausprobieren konnten wir das Tempo etwa beim Routing mit den Offline-Karten. Hier sind wir besonders gespannt, ob das Generieren von Strecken nun endlich auch auf der Sportuhr in akzeptabler Zeit möglich ist.

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Garmin Fenix 7: Modelle und Verfügbarkeit 
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carp 31. Jan 2022

Vor etwas über 20 Jahren habe ich mir eine Automatikuhr von Tag Heuer gekauft. Sie...

greyarea 30. Jan 2022

Bei Amazon gibt es (im 2er Pack) eine Art Lade-Puck, die halten deutlich besser. Das...

decembersoul 21. Jan 2022

Eigentlich muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Wenigstens etwas mehr in...



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