Garmin Fenix 7: Modelle und Verfügbarkeit

Eine weitere Verbesserung an der Hardware betrifft Solar, also das Laden per Sonnenschein. Zum einen hat Garmin die ringförmige Solarfläche auf dem Uhrenglas deutlich dicker angelegt, sodass mehr Energie erzeugt wird - Solar soll den Akku also stärker entlasten als bei den Vorgängern.

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Dadurch, und durch weitere Optimierungen, halten die Akkus in allen Modellen nochmal wesentlich länger als bei den Vorgängern. Die Fenix 7X Sapphire Solar soll so auf bis zu 37 Tage im Smartwatch-Modus kommen.

Solar gibt es bei der Fenix 7 in Kombination mit kratzfestem Saphirglas - zuvor hatte Garmin nur ein Spezialmodell mit dem sogenannten Solar Sapphire ausgestattet. Von den insgesamt 22 Versionen der Fenix 7 verfügen 15 über Saphirglas mit Solar, vier über Solar mit Kunststoffglas und drei Modelle haben kein Solar verbaut.

Grundlegende Neuerungen bei der Software gibt es nicht. Es gibt zusätzliche Sportprofile, vor allem aber Bewährtes wie die Anzeige von Stress und Herzfrequenz (mit neuem Sensor), eine Ermittlung der Schritte, Schätzung des Kalorienverbrauchs, Schlafanalyse und die bekannten Benachrichtigungen.

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Interessant finden wir eine neue Metrik namens Ausdauer (im Englischen: Stamina), die uns dezent an Computerspiele erinnert. Es geht darum, dass wir etwa einen Marathon gezielt mit unseren Leistungsressourcen laufen können und uns nicht zu früh verausgaben oder am Ende sogar noch Ausdauer übrig hätten.

Bei der Konfiguration der Uhren soll es nun mehr Möglichkeiten über die App geben - was wir mangels der neuesten App-Version aber noch nicht ausprobieren konnten.

Zur Orientierung im Sortiment

Alle Fenix 7 verfügen - anders als frühere Versionen - über die Möglichkeit, Daten sowohl per WLAN als auch per Bluetooth zu übertragen. Alle haben mindestens 16 GByte internen Speicher, die meisten Modelle haben sogar 32 GByte verbaut. Alle Fenix 7 sind wasserdicht bis 10 ATM (100 Meter).

Es stehen also überall Musikfunktionen und Offline-Karten zur Verfügung. Bei den Karten soll es viel einfacher sein, andere Teile der Welt auf das Gerät zu laden (laut Garmin nur per WLAN) - ausprobiert haben wir das bislang nicht.

  • Die beiden sehr hellen LED an der Oberkante der Fenix 7X (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Eine rote LED dient als eine Art Rücklicht. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die Fenix 7X bietet das größte Display im Sortiment. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Touch können wir mit dem Drücken von zwei Tasten gleichzeitig immer sofort ein- und ausschalten. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Auch im Menü können wir Touch an unsere Wünsche anpassen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die Epix 2 bietet einen schicken AMOLED-Bildschirm. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Links die Fenix 7, in der Mitte die 7X und rechts die 7S (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Auf der Rückseite befindet sich der überarbeitete Pulssensor (links eine Fenix 7, rechts eine 6X). (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Artwork der Fenix 7X (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7X (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7 (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7 (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7S (Bild: Garmin)
  • Artwork der Fenix 7S (Bild: Garmin)
  • Artwork der Epix 2 (Bild: Garmin)
  • Artwork der Epix 2 (Bild: Garmin)
Die Epix 2 bietet einen schicken AMOLED-Bildschirm. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Auch zum GPS-Modul können wir bislang wenig sagen. Laut Garmin hilft nun Multi-Frequenz-Empfang mit GPS, Galileo und Glonass bei der Positionsbestimmung, und zwar auch in Umgebungen mit schwieriger Abdeckung wie Bergtälern oder Häuserschluchten.

Bei den Displays hat sich bei der Fenix 7 nichts gegenüber den Vorgängern geändert: Nach wie vor kommt das in der Sonne hervorragend ablesbare MIPS-System zum Einsatz, die Größe und Auflösung der Anzeigen bleiben unverändert.

Garmin fenix 7 - GPS-Multisport-Smartwatch mit Farbdisplay und Touch-/Tastenbedienung

Fenix 7 und Epix 2: laut Garmin ab sofort erhältlich

Neu im Sortiment ist eine Uhr mit der Bezeichnung Epix 2, die über ein lichtstarkes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 454 x 454 Pixeln verfügt. Das sieht sehr schick am Handgelenk aus, zumal Garmin ein paar schöne Zifferblätter entworfen hat.

Die Aktivierung per Geste hat beim kurzen Ausprobieren sehr gut geklappt, alternativ gibt es Always-on - was allerdings die Akkulaufzeit stark verkürzt (siehe Tabelle). Vom Display abgesehen handelt es sich laut Garmin bei der Epix 2 um exakt die gleiche Uhr wie bei der 47 Millimeter großen Fenix 7.

Die Fenix 7 und die Epix 2 kommen laut Hersteller sofort auf den Markt. Nur einzelne Modelle können laut Garmin mit leichter Verzögerung in den Handel gelangen; Details kennen wir nicht. Die meisten Modelle verfügen über eine Lünette und Rückseite aus Titan, nur bei wenigen günstigeren Versionen kommt Kunststoff zum Einsatz - diese sind ab 700 Euro (für die 7S) erhältlich.

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 Sportuhr im Hands-on: Garmin Fenix 7 mit Touchscreen und Saphirglas-Solarstrom
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carp 31. Jan 2022

Vor etwas über 20 Jahren habe ich mir eine Automatikuhr von Tag Heuer gekauft. Sie...

greyarea 30. Jan 2022

Bei Amazon gibt es (im 2er Pack) eine Art Lade-Puck, die halten deutlich besser. Das...

decembersoul 21. Jan 2022

Eigentlich muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Wenigstens etwas mehr in...



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