Sportuhr: Garmin-Sync läuft auf dem iPhone jetzt im Hintergrund

Nutzer von Garmin-Smartwatches bemerken seit Kurzem eine spürbare Verbesserung bei der Datenübertragung auf iPhones: Aktivitäten, Schlafdaten und Gesundheitswerte werden nun deutlich häufiger automatisch mit der Garmin-Connect-App synchronisiert – auch dann, wenn die App nicht aktiv geöffnet ist.
Möglich wird das laut Gadgets & Wearables(öffnet im neuen Fenster) durch neue Hintergrund-Funktionen in iOS, die im Zuge europäischer Vorgaben schrittweise freigeschaltet wurden. Davon profitieren vor allem iPhone-Besitzer, bei denen der Abgleich bislang oft nur zuverlässig funktionierte, wenn die App manuell gestartet wurde.
Hinter der Änderung steckt ein Zusammenspiel aus Anpassungen bei iOS und der App von Garmin. Apple erlaubt Drittanbietern inzwischen mehr Spielraum für Bluetooth-Verbindungen und Hintergrundprozesse – ein Punkt, der lange als Vorteil der eigenen Apple-Watch-Plattform galt.
Für Garmin-Uhren bedeutet das in der Praxis: Sobald Uhr und Smartphone in Reichweite sind und Bluetooth aktiv ist, können neue Daten automatisch übertragen werden, ohne dass Nutzer aktiv eingreifen müssen.
App-Start nur selten nötig
Damit die Hintergrund-Synchronisation zuverlässig funktioniert, genügt ein kurzer Blick in die iOS-Einstellungen. Bluetooth muss eingeschaltet sein, die Hintergrund-App-Aktualisierung für Garmin Connect aktiv bleiben und der App sollten die üblichen Berechtigungen für Bluetooth und Standortzugriff erteilt werden. Danach läuft der Datenabgleich in vielen Fällen ganz von selbst im Hintergrund.
In den meisten Fällen funktioniert die Synchronisation auch ohne manuelles Starten der App, sofern iOS sie im Hintergrund nicht vollständig beendet.
Nach größeren Updates oder direkt nach einem Neustart kann es aber weiterhin sinnvoll sein, die App einmal kurz zu öffnen, um die Verbindung zu initialisieren. Danach läuft die automatische Sync in der Regel wieder selbstständig.



