Sportuhr: Coros Nomad bringt ein Tagebuch ans Handgelenk

Das auf sportliche Wearables spezialisierte Unternehmen Coros hat mit der Nomad eine neue GPS-Uhr vorgestellt, die sich an Outdoor-Abenteurer richtet. Neben Dual-Frequenz-Navigation, weltweiten Offline-Karten und einer robusten Bauweise steht vor allem eine neue Funktion im Mittelpunkt: das Aktivitätsjournal.
Damit lassen sich unterwegs per Sprachbefehl Orte markieren, Sprachnotizen aufnehmen oder Fotos hinzufügen.
In der App soll man daraus ein digitales Tagebuch machen können, das Wanderungen, Klettertouren oder Angelausflüge dokumentiert.
Die Hardware orientiert sich am rauen Einsatz: Ein Aluminium-Polymer-Doppelrahmen, gehärtetes Mineralglas und 50 Meter Wasserdichtigkeit sollen für Langlebigkeit sorgen.
Dazu kommt ein Memory-in-Pixel-Display (MIP) mit einem laut Coros besonders hohen Kontrast, wodurch Farben kräftiger dargestellt werden sollen.
Coros Nomad: Verfügbarkeit und Preis
MIP-Displays gelten als stromsparende Alternative zu AMOLDED-Bildschirmen, wie sie bei vielen Sport- und Smartwatches verbaut sind, und spielen ihre Stärke vor allem bei langer Akkulaufzeit und Outdoor-Sichtbarkeit aus.
Für schnelle Kartenreaktionen setzt Coros auf einen neuen Prozessor, hinzu kommen zahlreiche Sportprofile mit einem besonderen Schwerpunkt auf Angeln, inklusive Protokollierung von Fängen und Umweltfaktoren wie Mondphase oder Luftdruck.
Bei der Laufzeit gibt der Hersteller bis zu 50 Stunden im GPS-All-System-Modus und bis zu 22 Tage im Alltagsgebrauch an. Damit bewegt sich die Nomad in ähnlichen Regionen wie die Garmin Instinct 3 ( Test auf Golem.de ), die auf ein ähnlich aussehendes robustes, militärisch anmutendes Design setzt.
Während Garmin jedoch vor allem für seine etablierte Navigation und die breite Plattform bekannt ist, versucht Coros(öffnet im neuen Fenster) sich mit der neuen Tagebuchfunktion und den Angelmodi abzugrenzen. Die Nomad ist ab sofort in Grün, Braun und Dunkelgrau für 370 Euro erhältlich.