Sportuhr: Apple Watch Ultra 3 soll Satellitenkommunikation können
Ziemlich sicher wird im Herbst 2025 die dritte Version der Apple Watch Ultra erscheinen. Nun berichtet das Magazin Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) (Paywall) über die möglichen Neuerungen. Der Meldung zufolge soll man mit der Sportuhr in kritischen Situationen auch ohne Mobilfunknetz nach Hilfe rufen können – per Satellit.
Das ist mit dem iPhone seit Version 14 (2022) möglich, besondere Kosten fallen dafür bislang nicht an.
Mit der Apple Watch Ultra 3 könnten Extremsportler dann auch bei der Durchquerung des Death Valley oder von vergleichbar gefährlichen Orten das Smartphone zu Hause lassen und hätten trotzdem die Option für Notrufe.
Laut Bloomberg arbeitet Apple außerdem weiter intensiv an der Ermittlung des Blutdrucks am Handgelenk, möglicherweise kommt die Funktion ebenfalls auf die Watch Ultra 3. Soweit wir verstehen, soll der Sensor ohne Manschette zum Aufpumpen (etwa im Armband) auskommen. Andernfalls würde der Akku bei jeder Messung extrem belastet.
Allerdings sollen keine konkreten Werte angezeigt werden, sondern lediglich Hinweise auf mögliche größere Änderungen beim Blutdruck angegeben werden. In der Praxis wäre das in vielen Fällen aber ausreichend: Sobald eine solche Warnung kommt, könnte man das mit einem spezialisierten Gerät oder beim Arzt weiter untersuchen.
Nach Angaben von Bloomberg arbeitet Apple weiter an der "nichtinvasiven Glukoseüberwachung" , was für Diabetiker eine große Erleichterung im Alltag wäre.
Allerdings werde die Arbeit daran noch einige Jahre dauern, schreibt Redakteur Mark Gurman auf der Plattform X(öffnet im neuen Fenster) : "Es ist eine unglaublich schwierige Herausforderung im Zusammenhang mit Sensoren, KI und Vorschriften."
Apple Watch Ultra: Neuerungen sind überfällig!
Apple veröffentlichte die erste Watch Ultra im Jahr 2022. Bei der zweiten Version im Jahr darauf gab es nur kleinere Änderungen bei der Hardware, noch ein Jahr (also 2024) später erschien lediglich ein zusätzliches schwarzes Modell.
Funktionelle Verbesserungen und ein oder zwei Neuheiten sind also überfällig. Immerhin hat sich bei der Software (WatchOS) relativ viel getan, insbesondere im Bereich Sport und Gesundheit.

Bloomberg schreibt nun auch, dass in den nächsten Apple-Watch-Modellen die 4G-Modems von Intel durch neue Module mit 5G (Redcap) von Mediatek ausgewechselt werden. In der Vergangenheit war außerdem zu hören, dass in der Ultra anstelle eines AMOLED-Panels ein Display mit Micro-LEDs zu Einsatz kommen könnte, um Energie zu sparen. Davon war in letzter Zeit allerdings nichts mehr zu hören.
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