Große Sprünge und lange Läufe

Die Sensoren von Piq werden je nach Sportart unterschiedlich angebracht. Skifahrer können sie mit einer Schnalle an ihrem Skischuh befestigen, ab 2018 soll es aber auch Skier mit integriertem Piq Robot und einem Display von Rossignol geben - auf der Ispo war bereits ein Prototyp ausgestellt. Mit den Datenerfassungssystemen soll es sehr viel mehr und präzisere Daten zu den Geschwindigkeiten, zu Sprüngen und Flugphasen geben als bislang.

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Wer sich für die fünfte momentan unterstützte Sportart Boxen interessiert, befestigt die Sensoren mit einer Schnalle an seinen Boxhandschuhen. Um viel mehr muss sich der Sportler dann erst einmal nicht kümmern: Die Sensoren erkennen selbstständig, an welcher Hand sie jeweils befestigt sind - allein das überfordert übrigens die meisten aktuell eingesetzten Sensoren.

Nach dem Training kann der Sportler dann per App umfangreiche Daten über die Schlagkraft und -frequenz abrufen und sich von dem System eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen machen lassen. Außerdem errechnet die App von Piq eine Punktzahl, über die man sich wie bei Onlinespielen in Ranglisten eintragen und gegen Kumpels in aller Welt antreten kann.

  • Die Grafik demonstriert, was mit Piq Robot beim Golfen möglich ist. (Bild: Piq)
  • Zum Kite-Surfen kommt Piq Robot in eine wasserdichte Hülle. (Bild: Piq)
  • Skifahrer können den Sensor von Piq am Schuh festschnallen. (Bild: Piq)
  • Die Apps von Piq bereiten die Daten für den Nutzer auf. (Bild: Piq)
  • Die Sensor-Sohlen von Kinematix kommen unter die Standard-Sohle des Läufers. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Digitsole bietet auch Sohlen mit Heizung an. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Prototyp: Im Ski von Rossignol ist ein Display für die Piq-Daten verbaut. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Boxer befestigen die Sensoren an den Handschuhen. (Bild: Piq)
Die Sensor-Sohlen von Kinematix kommen unter die Standard-Sohle des Läufers. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)

Für die anderen Sportarten funktioniert das ähnlich. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich das Ökosystem von Piq - das derzeit noch ganz am Anfang steht - im Laufe der Zeit entwickelt und welche weiteren Partner und somit Sportarten dazukommen.

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Ein anderes, wegen des modularen Ansatzes vergleichbares System - das allerdings nicht auf der Ispo zu sehen war - stammt aus dem Dunstkreis des Sport- und Taucheruhrenherstellers Suunto. Dessen Projekt Movesense setzt auf ähnlich große Sensoren wie Piq Robot, die ebenfalls mehr oder weniger überall befestigt werden können sollen. Movesense soll eine offene Universallösung werden, die Softwareentwickler aller Art zur Erfassung der Daten verwenden können.

Bei den großen Herstellern kommt der Trend zu mehr und präziseren Sensoren nur langsam an. Immerhin: Garmin hat angekündigt, dass in seiner für April 2017 geplanten Fenix 5 anders als in den Vorgängern ein Gyroskop verbaut ist. Das ermöglicht generell eine genauere Datenerfassung, mit der sich unter anderem Akku sparen lässt: Im sogenannten Ultra-Trek-Modus wird etwa die Anzahl der energiehungrigen GPS-Messungen reduziert; der Sportler bekommt nach Abschluss seiner Tour trotzdem relativ präzise Routendaten angezeigt.

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 Sportsensoren: Heiße Sohlen und bessere Boxer
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