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Sport: Fifa arbeitet bereits an eigenen Fußball-Games

Nach der Trennung von Electronic Arts arbeitet die Fifa an eigenen Games – und kündigt vorab eine WM-Erweiterung für das 23er-Spiel von EA an.
/ Peter Steinlechner
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Logo der Fifa am Hauptquartier der Organisation in Zürich (Bild: Fabrice Coffrini/AFP via Getty Images)
Logo der Fifa am Hauptquartier der Organisation in Zürich Bild: Fabrice Coffrini/AFP via Getty Images

Gerade hat Electronic Arts angekündigt, dass seine Fußball-Serie ab dem Jahr 2023 den Namen EA Sports FC tragen wird – und nicht mehr Fifa. Nun hat just diese Organisation angekündigt, an mehreren eigenen Projekten zu arbeiten.

Bereits im dritten Quartal 2022 sollen mehrere "Nicht-Simulationsspiele" auf den Markt kommen. Was genau mit diesem Begriff gemeint ist, bleibt vorerst geheim. Wir vermuten, dass es nicht darum geht, den Ball über den Rasen zu kicken.

Der erste dieser Titel ist nach Angaben der Fifa ein Spiel rund um die Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Es soll sich um ein "interaktives Erlebnis" handeln – was auch immer das bedeutet.

Neben den bereits in der Entwicklung befindlichen Projekten sei man außerdem in Gesprächen mit externen Partnern über ein Spiel zur Frauenfußball-WM, die 2023 in Australien stattfindet.

Außerdem sagte die Fifa, dass Electronic Arts für Fifa 23 eine Lizenz erhalten habe, die Wettbewerbe der beiden genannten Weltmeisterschaften abzubilden – und zwar erstmals gleichzeitig. EA selbst hat bislang noch nichts über die Inhalte in Fifa 23 mitgeteilt. Der Serienteil dürfte wieder im Herbst erscheinen.

Infantino ist siegessicher

Fifa-Chef Gianni Infantino gibt sich in einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) sicher, dass die Spiele mit offizieller Lizenz die besten sein werden. "Fifa 23, Fifa 24, Fifa 25 und Fifa 26 und so weiter – die Konstante ist der Name Fifa und das wird ewig so sein und immer das Beste" , wird Infantino zitiert.

Fifa 20 – Traumtore nach schönen Solos
Fifa 20 – Traumtore nach schönen Solos (02:48)

Wer diese Titel produzieren wird, sagte der Fifa-Chef nicht. Es dürfte eine kaum schaffbare Herausforderung sein, mit der jahrzehntelange Erfahrung der Entwickler bei EA Sports mitzuhalten – der sich außerdem viele Rechte an Ligen und anderen Inhalten aus der Welt des Fußballs gesichert hat.


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