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Spool: Facebook übernimmt Bookmarkdienst und schließt ihn

Das Team hinter dem Webdienst Spool ist von Facebook übernommen worden. Spool beendete daraufhin sein Angebot. Der Webdienst, der auch als App für mobile Geräte angeboten wurde, ermöglichte es, URLs zum späteren Lesen auf Smartphones, Tablets oder anderen Rechnern zu speichern.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Bookmarkdienst Spool schließt.
Der Bookmarkdienst Spool schließt. (Bild: Spool)

Nach der Übernahme des Teams hinter dem Offline-Webseitenleser Spool durch Facebook haben die Anwender eine E-Mail erhalten, in der die von ihnen gespeicherten URLs enthalten sind.

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Spool bot ähnliche Funktionen wie Instapaper und Pocket (Read it Later). Wer seine Bookmarks weiter online verwalten will, solle zum Beispiel Delicious oder Pocket verwenden, rät das Spool-Team in einem Blogeintrag. Pocket hat schon reagiert und eine spezielle Import-Funktion für ehemalige Spool-Nutzer eingerichtet. Der Ratschlag von Spool, zur Konkurrenz zu gehen, lässt darauf schließen, dass Facebook offenbar mehr an dem Entwicklerteam interessiert war als an dem Dienst selbst. Der Kaufpreis von Spool wurde nicht genannt.

Kampf um Talente

Für Facebook ist diese Übernahmepraxis nichts neues: Auch bei den Übernahmen von Divvyshot, Chai Labs und Sharegrove schloss das Unternehmen die Dienste. Das galt auch für das im August 2009 übernommene Friendfeed, eine von ehemaligen Google-Beschäftigten gegründete Firma. Mit Friendfeed ließen sich die Aktivitäten von Freunden und Bekannten auf verschiedenen sozialen Plattformen verfolgen. Im Juli 2007 kaufte Facebook Parakey und holte damit zwei der Begründer des Webbrowsers Firefox ins Unternehmen.

Das knapp zwei Jahre alte Startup Spool, das Ende 2010 gegründet wurde, hatte noch im Januar 2012 über den Abschluss einer erfolgreichen Finanzierungsrunde informiert, bei der eine Million US-Dollar eingesammelt werden konnte.

Spool wurde von Avichal Garg, einem ehemaligen Google-Produktmanager sowie Curtis Spencer gegründet.



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nicoledos 16. Jul 2012

Die Bookmarks selbst sind schon böse, die Internetseiten sollen doch bitte gleich direkt...

NochEinLeser 16. Jul 2012

Ist auch schwer, Facebook zu verlassen, wenn man nie da war. ;)


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