Spoofing: Mails an Datenschutzbeauftragten versehentlich gelöscht

Über die Webformulare des Bundesdatenschutzbeauftragten gesendete E-Mails wurden nach einem Relaunch der Webseite gelöscht.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Falsche Sicherheitseinstellungen führen zu E-Mail-Verlust.
Falsche Sicherheitseinstellungen führen zu E-Mail-Verlust. (Bild: Gerd Altmann/Pixabay)

Durch einen technischen Fehler sind bestimmte Datenschutz-Beschwerden beim Bundesdatenschutzbeauftragten unwiderruflich gelöscht worden. Das teilte die Behörde am Montag in Berlin mit. Auslöser der Panne war eine Neugestaltung des Internetauftritts des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Ulrich Kelber.

Stellenmarkt
  1. Technology Generalist Business Innovation (m/w/d)
    ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. Softwareentwickler (m/w/d) für den Energiemarkt
    PSI Energy Markets GmbH, Aschaffenburg, Berlin, Hannover
Detailsuche

"Eine falsche Einstellung des Servers durch den ausführenden Dienstleister hatte dazu geführt, dass Meldungen über die Formularseiten des BfDI-Internetauftritts von den Sicherheitsvorkehrungen der Netze des Bundes als sogenanntes 'Spoofing' erkannt wurden", erklärt die Datenschutzbehörde. Mit Spoofing versuchen Angreifer, den Absender einer E-Mail zu fälschen beziehungsweise ihre eigene Identität zu verschleiern. Die falsche Einstufung hatte zur Folge, dass die E-Mails und damit die über die Webseiten-Formulare eingereichten Eingaben sofort gelöscht wurden.

Der Fehler fiel den Beteiligten erst nach zehn Tagen auf. Eingaben und Beschwerden, die zwischen dem 9. und 18. Juni 2021 über diese Formulare abgegeben wurden, hätten die Behörde "größtenteils nicht erreicht und konnten somit auch nicht bearbeitet werden", heißt es in der Mitteilung des Bundesdatenschutzbeauftragten. "Betroffene Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, ihre in diesem Zeitraum abgegebenen Eingaben und Beschwerden noch einmal einzureichen."

Formulare funktionieren wieder

Ein Behördensprecher bedauerte, dass es beim Start der neuen Homepage zu einem solchen Fehler gekommen sei. "Zu keinem Zeitpunkt hatten unberechtigte Dritte Zugriff auf die über die Formulare versandten Informationen. Der BfDI wird den Vorfall auch dafür nutzen, die Prozesse bei der Abnahme von Softwareprojekten zu verbessern."

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Die Formulare funktionieren mittlerweile wieder und sind online gestellt. Sie können über die Website des Bundesbeauftragten unter der Adresse www.bfdi.bund.de/kontakt erreicht werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


chewbacca0815 29. Jun 2021

+1 :-) "Habe Ihr Schreiben dankend erhalten und umgehend verbrannt, aus Datenschutzgründen"

chefin 29. Jun 2021

Hast du auch nur ein Wort von dem verstanden was da passiert ist? Ich vermute mal nicht...

berritorre 28. Jun 2021

Naja, es ist ja nicht so, dass der Datenschutzbeauftrage keine Email bekommt wegen dem...

berritorre 28. Jun 2021

... solche Sachen auch in der Datenbank zu speichern und nicht (nur) per Email an den...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Venturi-Tunnel
Elektro-Motorrad mit Riesenloch auf der Teststrecke

White Motorcycle Concepts testet sein Elektromotorrad WMC250EV, bei dem der Fahrer auf einem riesigen Tunnel sitzt. Später soll es 400 km/h erreichen.

Venturi-Tunnel: Elektro-Motorrad mit Riesenloch auf der Teststrecke
Artikel
  1. Elektroauto: Cadillac Lyriq nach 19 Minuten weg
    Elektroauto
    Cadillac Lyriq nach 19 Minuten weg

    Einen der ersten Cadillac Lyriq zu reservieren, glich mehr einer Lotterie als einem Autokauf. In wenigen Minuten waren alle Luxus-Elektroautos vergriffen.

  2. Autos, Scooter und Fahrräder: Berlin reguliert Sharing-Mobilitätsangebote
    Autos, Scooter und Fahrräder
    Berlin reguliert Sharing-Mobilitätsangebote

    Die Nutzung des öffentlichen Raums durch Autos, Scooter und Fahrräder von Sharing-Unternehmen wird in Berlin reguliert.

  3. Abonnenten verunsichert: Apple hat Hörbücher aus Apple Music entfernt
    Abonnenten verunsichert
    Apple hat Hörbücher aus Apple Music entfernt

    Wer mit einem Musikstreamingabo Hörbücher hören will, muss von Apple Music zu Deezer, Spotify oder einem anderen Anbieter wechseln.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: MM-Club-Tage (u. a. SanDisk Ultra 3D 2 TB 142,15€) • Corsair Vengeance RGB PRO 16-GB-Kit DDR4-3200 71,39€ • Corsair RM750x 750 W 105,89€ • WD Elements Desktop 12 TB 211,65€ • Alternate (u. a. Creative SB Z SE 71,98€) • ASUS ROG Crosshair VIII Hero WiFi 269,99€ [Werbung]
    •  /