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Splatoon Raiders im Test: Kunterbunter Solo-Volltreffer

Erkundung und Monsterhorden: Wir haben Splatoon Raiders solo gespielt – und wurden spät, aber nachhaltig überzeugt (nur für Nintendo Switch 2).
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Splatoon Raiders (Bild: Nintendo)
Artwork von Splatoon Raiders Bild: Nintendo
Inhalt
  1. Splatoon Raiders im Test: Kunterbunter Solo-Volltreffer
  2. Splatoon Raiders: Verfügbarkeit und Fazit

Mit Splatoon Raiders schlägt Nintendo eine deutlich andere Richtung ein als mit den bisherigen Hauptteilen. Statt hektischer 4-gegen-4-Gefechte steht eine Kampagne im Mittelpunkt, die allein oder gemeinsam gespielt werden kann. Wir haben für diesen Test ausschließlich den Singleplayer ausprobiert.

Die Rahmenhandlung: Nach einem Hubschrauberabsturz strandet die Spielfigur gemeinsam mit dem Mechaniker sowie Mako, Muri und Mantaro auf den Spiralit-Inseln. Dort suchen wir nach Schätzen, Ausrüstung und einem Weg zurück.

Gespielt wird aus der Third-Person-Perspektive. Die meisten Missionen dauern zehn bis fünfzehn Minuten und führen durch unterschiedlich aufgebaute Inselabschnitte. Manche Einsätze verlaufen recht linear: Wir arbeiten uns von einem kleineren Schatz zum nächsten vor und erreichen am Ende eine größere Truhe.

Andere Missionen lassen uns ein halboffenes Gebiet freier erkunden, in wieder anderen müssen wir unter teils knackigem Zeitdruck eine bestimmte Menge an Feinden erledigen und Fischeier sammeln (allerdings müssen wir die Beute nicht zu Körben tragen). Fans des Salmon-Run-Modus werden sich bei den großen Gegnerhorden und dem grundsätzlichen Spielgefühl schnell heimisch fühlen.

Das Ganze spielt sich gemächlicher als klassische Shooter. Es geht weniger um rasante Reflexe als um Orientierung, Erkundung und den sinnvollen Einsatz unserer Ausrüstung. Dazwischen eskalieren die Kämpfe regelmäßig in herrlich chaotische Massenschlachten.

Das bekannte Farbprinzip spielt eher eine Nebenrolle. Die Tinte dient weiterhin als Munition und verändert die Bewegungsmöglichkeiten auf dem Untergrund. Im Vergleich zu den Multiplayer-Teilen wirkt dieser Aspekt aber eher wie eine begleitende Mechanik.

Gerade größere Gefechte haben eine angenehm taktische Note. Selbstschussanlagen liefern zusätzliche Feuerkraft, explodierende Fallen räumen ganze Gruppen ab und stärkere Waffen machen gegen besonders große Monster einen spürbaren Unterschied.

Ein zentraler Motivationsfaktor ist das Fortschrittssystem. Nach und nach schalten wir stärkere Waffen, neue Extras und zusätzliche Ausrüstung frei. Unser Loadout wächst sichtbar und wird immer vielseitiger. Irgendwann laufen wir hochgerüstet wie ein quietschbunter Cartoon-Supersoldat herum – schick!


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