Splash Damage: Hühnchenfleischvermarkter kauft Gears-of-War-4-Mitentwickler

Für bis zu 150 Millionen US-Dollar will ein Hühnchenfleischvermarkter aus Hongkong das britische Entwicklerstudio Splash Damage kaufen, das derzeit mit an Gears of War 4 arbeitet. Für die Chinesen ist es bereits die zweite derartige Übernahme.

Artikel veröffentlicht am ,
Gears of War 4
Gears of War 4 (Bild: Microsoft)

Hühnerfleisch und Computerspiele - passt das irgendwie zusammen? Für die Firma Leyou Technologies Holdings offenbar schon. Das Unternehmen aus Hongkong hat angekündigt, für bis zu 150 Millionen US-Dollar das britische Entwicklerstudio Splash Damage von dessen Gründer Paul Wedgwood und einer Reihe weiterer Anteilseigner zu übernehmen.

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Leyou Technologies Holdings hatte erst vor kurzem seine Anteile an Digital Extremes auf rund 97 Prozent erhöht - und für das kanadische Studio damit über zwei Jahre rund 135 Millionen US-Dollar ausgegeben. Digital Extremes ähnelt Splash Damage: Beide Studios haben viel Erfahrung damit, Multiplayermodi für andere Titel zu produzieren. Beide sind außerdem mit Actionspielen im Free-to-Play-Geschäft tätig.

Digital Extremes hat unter anderem den Multiplayermodus von Bioshock 2 entwickelt. Splash Damage ist durch Fortress bekannt geworden, einer 2001 veröffentlichten Mod für Quake 3. Derzeit arbeitet das Team unter anderem am Multiplayermodus von Gears of War 4.

Splash Damage ein Zufallstreffer?

Ob es Zufall oder Strategie ist, dass Leyou Technologies Holdings zwei so ähnliche Firmen übernimmt, ist nicht bekannt - und auch sonst liegen über die Absichten des Unternehmens kaum Informationen vor. Allerdings kaufen asiatische Konzerne derzeit viele westliche Firmen aus der Spielebranche. Im Juni 2016 hatte etwa Tencent die Akquisition des hinter Clash of Clans stehenden Unternehmens Supercell für 8,6 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben.

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Was Splash Damage angeht, steht die endgültige Höhe des Kaufpreises laut der im Netz verfügbaren Bekanntmachung über den Vorvertrag noch nicht fest. Die Summe dürfte tatsächlich ungefähr in Höhe der genannten 150 Millionen US-Dollar liegen. Neben Splash Damage gehören noch zwei verbundene, auf Spielenetzwerke und -dienste spezialisierte Firmen von Wedgewood zu dem Deal. Leyou Technologies will das britische Studio über eine Tochterfirma namens Radius Maxima kaufen.

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don_mottilio 11. Jul 2016

Ich habe bei einer Firma gearbeitet, die mit dieser Holding über eine Übernahme...

Tigtor 11. Jul 2016

Wer auch immer bei Golem auf die Idee gekommen ist, dieses Bild mir der Überschrift zu...

cyzz 11. Jul 2016

Mainstream-Rassismus?

Porterex 10. Jul 2016

Unreal und Unreal Tournament sind von Digital Extremes



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