Spionageverdacht: Arma-3-Entwickler melden sich aus dem Gefängnis

Mit einem offenen Brief haben sich die beiden Entwickler von Bohemia Interactive zu Wort gemeldet, die wegen des Verdachts der Spionage in einem griechischen Gefängnis sitzen. Es gehe ihnen gut, aber mit einer baldigen Freilassung rechneten sie nicht.

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Arma 3
Arma 3 (Bild: Bohemia Interactive)

"Es sieht so aus, als würde noch einige Zeit vergehen, bis wir wieder nach Hause zurückkehren können, und wir müssen dafür noch einige Hürden überwinden", schreiben Ivan Buchta und Martin Pezlar in einem offenen Brief. Die beiden Mitarbeiter von Bohemia Interactive (Arma 3) sitzen seit über 80 Tagen auf der griechischen Insel Limnos in Haft. Die Behörden werfen den beiden Spionage auf der nahe der Türkei gelegenen Insel vor - wahrscheinlich haben sie Einrichtungen wie den Flughafen für Arma 3 fotografiert.

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Buchta und Pezlar schreiben, sie würden gut behandelt und freuten sich über die Unterstützung von außen. Sie verbrächten viel Zeit mit Lesen, Spazierengehen und Diskussionen, wären aber viel lieber bei ihren Familien. Ausdrücklich bedanken sie sich bei den rund 14.000 Unterzeichnern einer Petition, die ihre Freilassung gefordert hatte.

Erst vor wenigen Tagen hatte sich der tschechische Präsident Václav Klaus wegen des Falls mit einem Brief an seinen griechischen Kollegen Karolos Papoulias gewandt und eine sorgfältige Prüfung der Angelegenheit gefordert. In Tschechien ist das Thema inzwischen auch in den allgemeinen Nachrichten angelangt. Am vergangenen Wochenende fand in der Hauptstadt Prag eine Demonstration mit rund 150 Teilnehmern statt, die die Freilassung der beiden Entwickler forderten, wie eine speziell für die beiden eingerichtete Webseite berichtet.

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