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Spionageverdacht: Arma-3-Entwickler auf Kaution frei

Nach 128 Tagen in einem griechischen Gefängnis wegen des Verdachts der Militärspionage sind zwei Entwickler von Arma 3 wieder frei. Die Nachricht hat der griechische Premierminister Antonis Samaras seinem tschechischen Kollegen angeblich selbst per Telefon überbracht.
/ Peter Steinlechner
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Arma 3 (Bild: Bohemia Interactive)
Arma 3 Bild: Bohemia Interactive

Nach 128 Tagen in einem Gefängnis auf der griechischen Insel Limnos sind die beiden Spielentwickler Ivan Buchta und Martin Pezlar auf Kaution entlassen worden, wie unter anderem Helpivanmartin.org(öffnet im neuen Fenster) berichtet. Die Höhe der Kaution lag bei 5.000 Euro für jeden. Die beiden konnten nun nach Tschechien zurückkehren. Buchta und Pezlar wurden Mitte September 2012 wegen des Verdachts der Militärspionage festgenommen – wahrscheinlich, weil sie für den Taktikshooter Arma 3 ihres Arbeitgebers Bohemia Interactive(öffnet im neuen Fenster) Einrichtungen auf der Insel fotografiert haben.

Über die Freilassung hat offenbar der griechische Premierminister Antonis Samaras selbst seinen tschechischen Amtskollegen Petr Nečas per Telefon informiert. Bereits zuvor hatte sich ein Politiker in den Fall eingeschaltet: Der tschechische Präsident Václav Klaus bat in einem Brief an seinen griechischen Kollegen Karolos Papoulias um eine besonders gründliche Prüfung der Vorgänge.


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