Abo
  • Services:

Spionage: FBI legt US-Unternehmen Kaspersky-Verzicht nahe

US-Unternehmen sollen nach der Meinung des FBI keine Produkte von Kaspersky mehr einsetzen, besonders wenn sie im Infrastruktur-Bereich aktiv sind. Kaspersky widerspricht Behauptungen, man arbeite mit dem russischen Geheimdienst zusammen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kaspersky streitet sich weiter mit den USA.
Kaspersky streitet sich weiter mit den USA. (Bild: Kaspersky Lab)

Die US-Bundespolizei FBI empfiehlt US-Unternehmen, künftig auf den Einsatz von Kaspersky-Produkten zu verzichten. Diese würden eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellen. Kaspersky bestreitet eine intensive Zusammenarbeit mit russischen Geheimdiensten vehement, man arbeite lediglich oberflächlich bei der Bekämpfung von Internetkriminalität zusammen.

Stellenmarkt
  1. über Dr. Richter Heidelberger GmbH & Co. KG, Großraum Stuttgart
  2. ASK Chemicals GmbH, Hilden

Nach Angaben des Onlinemagazins Cyberscoop erstellt das FBI derzeit Briefings, um Unternehmen in den USA dazu zu bewegen, bestehende Verträge mit Kaspersky aufzulösen oder diese zumindest nicht zu verlängern. Der Einsatz dieser Produkte sei eine "unannehmbare Bedrohung" für die nationale Sicherheit. Das FBI informiert US-Unternehmen, das IT-Sicherheits-Softwarehaus Kaspersky Lab sei eine unannehmbare Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA. Besondere Priorität sollen dabei Unternehmen aus dem Energiesektor haben sowie Unternehmen, die automatisierte Industriesteuerungsanlagen einsetzen (Scada/ICS).

Ein "extrem enttäuschender Schritt" einer Regierungsbehörde

Kaspersky kommentiert die angeblichen Briefings - wie zu erwarten - negativ: "Wenn es diese Briefings wirklich geben sollte, wäre dies ein extrem enttäuschender Schritt einer Regierungsbehörde gegen ein ethisches Unternehmen, dass sich an alle Gesetze hält."

Kaspersky wehrt sich weiter gegen die Anschuldigungen. Zuvor hatte Bloomberg Newsweek unter Verweis auf angebliche interne E-Mails von Kaspersky berichtet, dass das Unternehmen seine Produktentwicklung mit dem russischen Geheimdienst FSB koordiniere. Angeblich habe Kaspersky die Echtheit der Mails bestätigt, eine Behauptung, die Kaspersky selbst dementiert.

In den E-Mails werden Szenarien für die Bekämpfung von DDoS-Angriffen diskutiert. Kaspersky bestreitet aber, dass man zu diesem Zweck mit dem Geheimdienst zusammenarbeite oder gezielt für diesen Produkte entwickle.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. und bis zu 25€ Steam-Gutschein gratis erhalten

matzems 22. Aug 2017

Alles ganz normal. Früher hat man "analog" spioniert, heute digital. Die NSA schnüffelt...

bonum 22. Aug 2017

Ganz wichtig: Keinen Vodka trinken...keine Russische Musik hören (subliminale...

Vogel22 21. Aug 2017

Genau, am besten nur noch US-amerikanische Produkte benutzen, denn alles andere ist böse...

xtrem 21. Aug 2017

Die starke Betonung liegt auf Theorie, richtig?

Drusera 21. Aug 2017

Wie kindisch. Also. Ich find Cäsper-Sky definitiv sexy - die Ami sind es nicht. ;D


Folgen Sie uns
       


Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019)

Die Projektoren von Bosch erlauben es, das projizierte Bild als Touch-Oberfläche zu verwenden. Das ergibt einige interessante Anwendungsmöglichkeiten.

Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M: Gut gekühlt ist halb gewonnen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M
Gut gekühlt ist halb gewonnen

Wer auf LAN-Partys geht, möchte nicht immer einen Tower schleppen. Ein Gaming-Notebook wie das Alienware m15 und das Asus ROG Zephyrus M tut es auch, oder? Golem.de hat beide ähnlich ausgestatteten Notebooks gegeneinander antreten lassen und festgestellt: Die Kühlung macht den Unterschied.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Alienware m17 Dell packt RTX-Grafikeinheit in sein 17-Zoll-Gaming-Notebook
  2. Interview Alienware "Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"
  3. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden

Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
Tesla
Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
  2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
  3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

Enterprise Resource Planning: Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten
Enterprise Resource Planning
Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten

Projekte mit der Software von SAP? Da verdrehen viele IT-Experten die Augen. Prominente Beispiele von Lidl und Haribo aus dem vergangenen Jahr scheinen diese These zu bestätigen: Gerade SAP-Projekte laufen selten in time, in budget und in quality. Dafür gibt es Gründe - und Gegenmaßnahmen.
Von Markus Kammermeier


      •  /