• IT-Karriere:
  • Services:

Spionage: FBI legt US-Unternehmen Kaspersky-Verzicht nahe

US-Unternehmen sollen nach der Meinung des FBI keine Produkte von Kaspersky mehr einsetzen, besonders wenn sie im Infrastruktur-Bereich aktiv sind. Kaspersky widerspricht Behauptungen, man arbeite mit dem russischen Geheimdienst zusammen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kaspersky streitet sich weiter mit den USA.
Kaspersky streitet sich weiter mit den USA. (Bild: Kaspersky Lab)

Die US-Bundespolizei FBI empfiehlt US-Unternehmen, künftig auf den Einsatz von Kaspersky-Produkten zu verzichten. Diese würden eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellen. Kaspersky bestreitet eine intensive Zusammenarbeit mit russischen Geheimdiensten vehement, man arbeite lediglich oberflächlich bei der Bekämpfung von Internetkriminalität zusammen.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, 91074 Herzogenaurach
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Lüdenscheid

Nach Angaben des Onlinemagazins Cyberscoop erstellt das FBI derzeit Briefings, um Unternehmen in den USA dazu zu bewegen, bestehende Verträge mit Kaspersky aufzulösen oder diese zumindest nicht zu verlängern. Der Einsatz dieser Produkte sei eine "unannehmbare Bedrohung" für die nationale Sicherheit. Das FBI informiert US-Unternehmen, das IT-Sicherheits-Softwarehaus Kaspersky Lab sei eine unannehmbare Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA. Besondere Priorität sollen dabei Unternehmen aus dem Energiesektor haben sowie Unternehmen, die automatisierte Industriesteuerungsanlagen einsetzen (Scada/ICS).

Ein "extrem enttäuschender Schritt" einer Regierungsbehörde

Kaspersky kommentiert die angeblichen Briefings - wie zu erwarten - negativ: "Wenn es diese Briefings wirklich geben sollte, wäre dies ein extrem enttäuschender Schritt einer Regierungsbehörde gegen ein ethisches Unternehmen, dass sich an alle Gesetze hält."

Kaspersky wehrt sich weiter gegen die Anschuldigungen. Zuvor hatte Bloomberg Newsweek unter Verweis auf angebliche interne E-Mails von Kaspersky berichtet, dass das Unternehmen seine Produktentwicklung mit dem russischen Geheimdienst FSB koordiniere. Angeblich habe Kaspersky die Echtheit der Mails bestätigt, eine Behauptung, die Kaspersky selbst dementiert.

In den E-Mails werden Szenarien für die Bekämpfung von DDoS-Angriffen diskutiert. Kaspersky bestreitet aber, dass man zu diesem Zweck mit dem Geheimdienst zusammenarbeite oder gezielt für diesen Produkte entwickle.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

matzems 22. Aug 2017

Alles ganz normal. Früher hat man "analog" spioniert, heute digital. Die NSA schnüffelt...

bonum 22. Aug 2017

Ganz wichtig: Keinen Vodka trinken...keine Russische Musik hören (subliminale...

Vogel22 21. Aug 2017

Genau, am besten nur noch US-amerikanische Produkte benutzen, denn alles andere ist böse...

xtrem 21. Aug 2017

Die starke Betonung liegt auf Theorie, richtig?

Drusera 21. Aug 2017

Wie kindisch. Also. Ich find Cäsper-Sky definitiv sexy - die Ami sind es nicht. ;D


Folgen Sie uns
       


Panasonic LUMIX DC-S5 im Hands on

Klein in der Hand, voll im Format - wir haben uns die neue Kamera von Panasonic angesehen.

Panasonic LUMIX DC-S5 im Hands on Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
Energiewende
Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

    •  /