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Spinpoint M9T: Erste Festplatte mit 2 TByte und 9,5 Millimetern Bauhöhe

Die von Seagate übernommene Festplattenabteilung von Samsung hat das erste Laufwerk entwickelt, das im Standard-Formfaktor von Notebooks 2 Terabyte speichert. Erhältlich ist die M9T bisher aber nur in externen Gehäusen.
/ Nico Ernst
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Die Spinpoint M9T mit 2TByte (Bild: Seagate)
Die Spinpoint M9T mit 2TByte Bild: Seagate

Die Seagate Spinpoint M9T ist das von vielen Notebookanwendern lang ersehnte Upgrade der Festplattenkapazität auf 2 TByte. Das vor der Übernahme noch durch Samsung entwickelte Laufwerk hat Seagate nun angekündigt(öffnet im neuen Fenster) . Zwar gab es von WD und Toshiba schon 2,5-Zoll-Festplatten mit 2 TByte, diese sind aber 15 Millimeter dick und passen nur in besonders große Notebooks oder externe Gehäuse.

Die M9T ist aber 9,5 Millimeter dick, was der ursprüngliche Formfaktor für Notebook-Laufwerke ist. Damit passt sie in die meisten Geräte, besonders flache Ultrabooks haben aber nur Platz für Laufwerke mit 7 oder sogar 5 Millimetern.

Die von Seagate angegebene Datendichte pro Platter von 667 GByte deutet darauf hin, dass sich drei der Scheiben im Gehäuse befinden. Als maximale Datentransferrate gibt das Unternehmen durch die hohe Dichte 169 MByte/s an, die Schnittstelle ist als 6-GBit-SATA ausgeführt. Zur Drehzahl gibt es nur die Information, sie liege in der "5.400-rpm-Klasse" , üblich sind derzeit 5.200 Umdrehungen pro Minute.

Da das neue Laufwerk, das es auch mit nur 1,5 TByte geben wird, auch für externe Anwendungen vorgesehen ist, hat Seagate laut dem Datenblatt ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ) den Anlaufstrom für den Motor begrenzt. Nur 1 Ampere beträgt er, was an einem USB-2.0-Port mit seinen spezifizierten 0,5 Ampere (2,5 Watt) eigentlich nicht mehr ausreicht. Die meisten USB-2.0-Ports an PCs liefern aber die benötigten 5 Watt, Probleme sind aber bei anderen Geräten wie Unterhaltungselektronik nicht auszuschließen. Beim Lesen und Schreiben nimmt das Laufwerk 2,3 Watt auf, mit abgeschaltetem Motor noch 0,7 Watt.

Wohl wegen des Strombedarfs bringt Seagate die M9T vorerst nur in den externen Gehäusen der Serien M3 und P3(öffnet im neuen Fenster) auf den Markt, letztere Produktreihe ist mit USB 3.0 ausgestattet, die M3 nicht. Auch an bestimmte Notebookhersteller, die Seagate bisher aber nicht benennt, soll das Laufwerk ausgeliefert werden. Vermutlich erscheint es danach auch einzeln zum Nachrüsten, dazu macht das Unternehmen aber bisher keine Angaben – ebenso wenig wie zum Preis.


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