Spike S-512: Überschall-Privatflugzeug mit Displays statt Fenstern

Der Überschall-Privatjet Spike Aerospace S-512 mit einem Stückpreis von mindestens 80 Millionen US-Dollar soll statt Fenstern in der Kabine nur riesige Displays enthalten, die den Passagieren einen Panoramablick zeigen sollen. Ab 2020 soll der Jet in der Luft sein.

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Spike S-512 von innen
Spike S-512 von innen (Bild: Spike Aerospace)

Der 18-sitzige Privatjet Spike Aerospace S-512 ist noch nicht einmal als Modell zu bewundern, doch nun hat das Team, das aus ehemaligen Mitarbeitern von Airbus, Boeing und Gulfstream besteht, einige Pläne gezeigt, die das Innere des ungefähr 80 Millionen US-Dollar teuren Flugzeugs zeigen.

  • Spike Aerospace S-512 (Bild: Spike Aerospace)
  • Spike Aerospace S-512 (Bild: Spike Aerospace)
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Spike Aerospace S-512 (Bild: Spike Aerospace)
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Mit Hilfe von zahlreichen Kameras am Rumpf sollen riesige Displays an der Kabinenwand mit Bildmaterial versorgt werden, die einen Panoramablick bieten sollen. Echte Fenster existieren hingegen nur im Cockpit. Anstelle der Kamerasicht lassen sich natürlich auch andere Bilder anzeigen.

In einem Blogpost erklärt das Team von Spike Aerospace den Designansatz. Fenster erfordern zusätzliche strukturelle Maßnahmen im Rumpf, und die machen das Flugzeug schwerer und reduzieren seine Reichweite. Das Flugzeug soll eine Reisegeschwindigkeit von 1.960 km/h (Mach 1,6) und damit mehr als die doppelte Reisegeschwindigkeit eines normalen Passagierflugzeugs erreichen.

Das S-512 soll mit 18 Passagieren an Bord die Strecke New York - London in drei Stunden bewältigen oder von Los Angeles nach Tokio in sechs Stunden fliegen, behauptet der Hersteller. Die Fertigungsphase des Projekts soll 2018 beginnen. Danach werden ungefähr zwei Jahre für Testflüge und Zulassungen erwartet.

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Spike Aerospace ist nicht das einzige Unternehmen, das einen Überschall-Passagierjet entwickeln will. Auch Gulfstream und Supersonic Aerospace International planen Gerüchten zufolge ein solches Flugzeug. Aerion wirbt auf seiner Website mit einem solchen System. Bislang scheiterten die Pläne vor allem an einem geeigneten Triebwerk. Aerion will das JT8D-200 von Pratt & Whitney dafür einsetzen, das eigentlich für den Unterschallflug gedacht ist.

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g0r3 25. Feb 2014

Die Gesellschaft sorgt dafür, dass sie weich fallen. Das Schlimmste, was passieren kann...

Kasabian 22. Feb 2014

Gemeint sind nicht die Kosten für den Besitzer, sondern die Kosten die dieser mit seinem...

KritikerKritiker 22. Feb 2014

Nicht wenn der kleine Sohn das OS während der Fahrt schrottet und dann den Lizenz...

ernstl 21. Feb 2014

Ich weiß gar nicht, worüber ich zuerst lachen soll: Über den ursprünglichen Kommentar...



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