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Spielzeug für den Sommer: Spyra bringt Wasserbombenwerfer mit LED-Display

Der Spyra Gravity schleudert Wasserbomben mit 46,8 km/h auf noch trockene Kontrahenten. Die Bomben sind zudem wiederverwendbar.
/ Oliver Nickel
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Spyra Gravity ist so riesig, dass Kontrahenten wohl von alleine weglaufen werden. (Bild: Spyra)
Spyra Gravity ist so riesig, dass Kontrahenten wohl von alleine weglaufen werden. Bild: Spyra

Das in Deutschland ansässige Start-up Spyra ist für besonders komplexe und mit Technik ausgestattete Wasserpistolen bekannt. Golem.de konnte die Modelle Spyra Three mit Display und Munitionsanzeige und die vollkommen mechanisch operierende SpyraLX bereits testen . Nun will das Unternehmen ein neues Produkt auf den Markt bringen. Spyra Gravity(öffnet im neuen Fenster) ist keine klassische Wasserpistole. Es handelt sich vielmehr um einen Wasserbombenwerfer.

Solche Wasserbomben sind laut erstem Video- und Bildmaterial wiederverwendbare Kapseln, die bei einem Aufprall leicht in zwei Teile zerspringen. Es handelt sich um die bereits erhältlichen Spyrablast-Kapseln(öffnet im neuen Fenster) , die aus weichem Silikon bestehen. Laut Hersteller sind sie auch kindersicher. Die beiden Hälften der Bombe werden magnetisch zusammengehalten.

Das Silikon sollte bei einem Aufprall auf den Körper abfedern und nur Wasserflecken und keine blauen Flecken hinterlassen. Laut Hersteller sollen sich die Bomben in einer Sekunde wiederbefüllen lassen – vorausgesetzt, Spieler finden die Projektile wieder.

Reichweite von 16 Metern

Der Werfer im Bullpup-Design erinnert an Dartblaster von Hasbros Nerf-Kollektion. Hier werden bis zu vier Wasserbomben in ein hinter dem Abzug befindliches internes Magazin gesteckt. Mittels Pumpmechanismus wird eine Bombe aus dem Magazin in den Lauf geladen. Betätigen Spieler den Abzug, wird die Bombe etwa 16 Meter weit auf Ziele geschleudert. Die Projektilgeschwindigkeit liegt bei 13 Meter pro Sekunde oder 46,8 km/h.

Typisch für Spyra-Blaster: Spyra Gravity ist mit einem LED-Display an der Oberseite ausgestattet. Das zeigt die noch verbliebene Munitionszahl und den verbliebenen Akkustand des Werfers an. Das lässt darauf schließen, dass hier ein elektrischer Schleudermechanismus und nicht Federdruck verwendet wird.

Weitere Details wird es dazu aber wohl erst zum Start der Kickstarter-Kampagne geben. Erst dann werden Interessenten auch Informationen zum Preis des Blasters erhalten. Mit Blick auf die Spyra Three, die 160 Euro kostet, dürfte der Spaß nicht günstig werden.

Nachtrag vom 2. August 2024, 8:16 Uhr

Über die Reservierungsseite(öffnet im neuen Fenster) erfahren Kunden auch den Preis des Spyra Gravity. Der Launcher soll 110 Euro kosten. Vorbesteller sollen dafür stattdessen 75 Euro bezahlen. Die Kickstarter-Kampagne ist noch nicht aufrufbar.


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