Roboter weiterhin aus Plastik

Einer der wenigen mitwachsenden Bausätze auf der Messe kommt von Fischertechnik: Mit dem Mini-Bot-Bausatz bietet nun auch dieser Hersteller einen programmierbaren, autonomen Fahrroboter an. Das Modell ist mit einem IR-Sensor zur Spurermittlung und zwei Tastern als Kollisionsmeldern eher einfach gehalten - und mit einem empfohlenen Preis von knapp 100 Euro deutlich am oberen Ende der Preisskala in dieser Klasse. Fischertechnik meint, dass bereits ein Achtjähriger damit in den Roboterbau und -programmierung einsteigen kann. Dann kommen allerdings noch einmal gut 30 Euro für eine einsteigerfreundliche Windows-Software dazu. Fischertechnik scheint hier nicht ganz am Puls der Zeit zu sein.

  • Bionic Bird (Bild: Bionic Bird)
  • In dieser Lok steckt eine kleine Videokamera. (Bild: Roco)
  • Kein Handy mit Wählscheibe, sondern ein Controller für die Eisenbahnanlage (Foto: Pico)
  • Space Hawk von Ravensburger (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Fischertechnik Mini-Bot (Bild: Fischertechnik)
Fischertechnik Mini-Bot (Bild: Fischertechnik)
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Ansonsten zeigen sich bei androiden Robotern fürs Kinderzimmer kaum Fortschritte. Es dominieren 20 bis 40 Zentimeter hohe Modelle, die sich nicht frei programmieren lassen und auch nur über begrenzte Freiheitsgrade verfügen - und zu guter Letzt auch wie typische Spielzeugroboter aussehen. Wer hofft, bald mit einem Ted das Sofa zu teilen, muss sich noch gedulden.

Wearables kein Thema

Ein "Ted" wäre auch aus einer anderen Sicht spannend: Ein Einschlafteddy mit Sensoren und Funktechnik zur Überwachung des Nachwuchses ist technisch durchaus bereits umsetzbar.

Doch obwohl die Technik längst so weit ist und erste Firmen Wearables für Babys und Kinder anbieten, war auf der Messe davon nichts zu sehen. Die klassischen Plüschtieranbieter scheinen mit Elektronik immer noch zu fremdeln. Wenn überhaupt, beschränkt sich deren Einsatz auf die schon bekannten weihnachtlichen Nerventöter.

Bis zum virtuellen Kinderzimmer wie im Film Gamer wird noch einige Zeit vergehen. Die klassische Spielwarenindustrie adaptiert zwar moderne digitale Technik, allerdings sehr zaghaft und sehr vereinzelt. Die meiste Elektronik im Kinderzimmer dürfte noch für längere Zeit vor allem im Smartphone und in der Spielkonsole zu finden sein. Innovative Ideen - sei es zu pädagogischen Zwecken oder wirklich nur zur Unterhaltung - dürften sich zukünftig auch weiter eher bei Kickstarter & Co finden lassen.

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 Mit dem Smartphone ins imaginäre Weltall
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TrollNo1 11. Feb 2015

Richtig, man hat einmal nach Plan gebaut, dann alles wieder kaputtgemacht und 1000 Mal...


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