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Mit dem Smartphone ins imaginäre Weltall

Wer als Kind gern mit dem Spielzeugraumschiff durch die Wohnung rannte, dabei Lasergeräusche imitierte, um imaginäre Aliens abzuschießen und das Wohnzimmersofa zu einem unentdeckten Planeten umfunktionierte, für den dürfte der Space Hawk von Ravensburger ab Herbst 2015 eine neue - virtuelle - Realität eröffnen.

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Der Space Hawk ist ein Spielzeugraumschiff, in das ein Smartphone eingesetzt werden kann. Die dazugehörige App übernimmt dann nicht nur die bewegungsabhängige Simulation von Geräuschen, sondern nutzt auch die Kamera des Smartphones, um mit der Umgebung zu interagieren und so eine Geschichte zu inszenieren. Leider erkennt die App aber nicht automatisch das Sofa als Terra Incognita und die Deckenlampe als feindliche Raumbasis. Der Spieler muss vorher die Wohnung mit speziellen Symbolbildern auslegen, anhand derer die App solche Objekte erkennt.

  • Bionic Bird (Bild: Bionic Bird)
  • In dieser Lok steckt eine kleine Videokamera. (Bild: Roco)
  • Kein Handy mit Wählscheibe, sondern ein Controller für die Eisenbahnanlage (Foto: Pico)
  • Space Hawk von Ravensburger (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Fischertechnik Mini-Bot (Bild: Fischertechnik)
Space Hawk von Ravensburger (Foto: Alexander Merz/Golem.de)

Dabei wird auf die gleiche Bilderkennungstechnik gesetzt, mit der auch Puzzle im 21. Jahrhundert attraktiv bleiben sollen. Nicht nur bei Puzzlen von Ravensburger dient das fertige Motiv zunehmend als Freischaltcode für kleine Smartphone-Spiele oder Videos.

Spielend Wissen erwerben

Populäre Projekte wie Little Bits, Tinkerbots oder Circuitscribe sind explizit mit dem Ziel angetreten, Kindern einen einfachen und spielerischen Zugang zur Elektroniktechnik zu erlauben - dabei aber auch mit den Ansprüchen wachsen zu können.

An der Spielwarenindustrie scheint dieser Trend allerdings vorbeizugehen, nicht nur beim Thema Elektrotechnik. Experimentier- und Bastelsets von Ravensburger wie auch vom Kosmos-Verlag werden zwar weiter entwickelt und widmen sich auch komplexeren Themen wie der Nanotechnik. Doch wenn alle Experimente ausprobiert wurden, war es das zumeist auch. An kreativen Möglichkeiten, Materialien weiter zu nutzen oder mit Zusatzsets weiter darauf aufzubauen, fehlt es zumeist.

Einzig ein bekannter deutscher Hersteller hebt sich hier ab, lässt sich das allerdings auch gut bezahlen.

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TrollNo1 11. Feb 2015

Richtig, man hat einmal nach Plan gebaut, dann alles wieder kaputtgemacht und 1000 Mal...


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