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Space Hawk von Ravensburger
Space Hawk von Ravensburger (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

Konservative Rennfahrer

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Carrera hat für seine Autorennbahnen seit kurzem eine kostenlose App für iOS- und Android-Tablets im Angebot. Die Nutzung erfordert ein Bluetooth-Modul, das an die Rennbahn angeschlossen werden kann. Über die App kann die Rundenzahl vorgegeben und die Rundenzeit abgelesen werden. Die Steuerung der Fahrzeuge hingegen ist nicht vorgesehen. Laut Carrera bevorzugten die Kunden die echten Controller.

Wir lassen schließlich jene Messehallen hinter uns, in denen die Realität im kleinen Maßstab möglichst exakt nachgebildet wurde. Als Nächstes wollen wir lieber unsere eigenen Welten kreieren.

Bausteine nicht nur von Lego

Überrascht waren wir von der großen Anzahl an Lego-Kopien, der deutsche Einzelhandel spiegelt deren Vielfalt derzeit nicht annähernd wider. Bemerkenswert sind auch die Qualität und Teilevielfalt, die von den Nachahmern inzwischen erreicht werden, rein auf einen niedrigen Preis wird kaum mehr gesetzt.

Bastler sollten die Baukästen von Robotron, einer südkoreanischen Firma, im Auge behalten - sie orientieren sich an Lego-Technik- und Mindstorm-Baukästen. Neben passenden Sensorbausteinen enthalten sie auch Servos und Motoren. Ob die Baukästen allerdings irgendwann regulär in Deutschland erhältlich sein werden, insbesondere unter diesem Markennamen, ist nicht absehbar.

Lego selbst reagiert auf die Konkurrenz teilweise mit Ausweichtaktik. Die Bausteine und -kästen sind immer noch das Hauptprodukt, so können sich Star-Wars- und Justice-League-Fans 2015 auf neue Modelle freuen. Gleichzeitig versucht Lego aber auch, selbst ein starkes Franchise-Geschäft aufzubauen. Das ist derzeit am deutlichsten an der Ninjago-Marke zu sehen: Die Baukästen bilden die Grundlage für eine TV-Serie und Computerspiele, das Logo findet sich auf Bettwäsche genauso wie auf Frühstücksboxen.

Parallel dazu versucht sich auch Lego mit der vorsichtigen Verknüpfung von physischer wie virtueller Realität. Im Zentrum steht dabei die Ultra-Agents-Marke. Deren Sets enthalten einen speziellen Baustein, der mit Touchscreens benutzt werden kann. Der Nutzer baut sich zum Beispiel damit einen kleinen Pingpongschläger aus Lego-Teilen und kann damit auf dem Tablet virtuelle Kugeln in ebenso virtuelle Tore schießen. Der App-Brick genannte Sonderstein ist dabei speziell beschichtet, um Kratzer auf dem Display zu verhindern.

Auf dem Messestand selbst gab sich Lego etwas innovativer - die Besucher konnten in eine kurze Ninjago-Demo per Oculus Rift eintauchen. Allerdings gibt es noch keine Pläne, diese tatsächlich auch zu einem Spiel auszubauen.

Leider hat Lego im Laufe der vergangenen zehn Jahre seine eigenen Raumschiffentwürfe zugunsten der Star-Wars-Reihe praktisch eingestellt. Einen phantasiebeflügelnden Ersatz bietet bald ein Hersteller an, von dem es wohl niemand erwartet hätte.

 Spielwarenmesse 2015: Sicherheitsnetze, First-Person-Loks und App-SteineMit dem Smartphone ins imaginäre Weltall 

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TrollNo1 11. Feb 2015

Richtig, man hat einmal nach Plan gebaut, dann alles wieder kaputtgemacht und 1000 Mal...



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