Spielkonsole: Qualcomm plant Konkurrenz für Nintendo Switch

Größerer Akku und integriertes 5G-Modem: Qualcomm soll an einem Konkurrenzgerät für die Nintendo Switch arbeiten. Ob das gutgeht?

Artikel veröffentlicht am ,
Nintendo Switch
Nintendo Switch (Bild: Drew Angerer/Getty Images)

Der Prozessorhersteller Qualcomm hat offenbar recht konkrete Pläne für eine eigene Spielkonsole im Stil der Switch. Dem Magazin Android Police wurden bereits Bilder gezeigt, auf denen das Gerät stark an die seit 2017 erhältliche Hybridkonsole von Nintendo erinnern soll. Der anvisierte Preis soll bei rund 300 US-Dollar liegen, was ungefähr dem Preis der Switch entsprechen würde.

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Dem Bericht zufolge hat das Tablet eine geschätzte Größe von rund 6,65 Zoll (Switch: 6,2 Zoll). Links und rechts davon befinden sich zwei Joycon-ähnliche Eingabemodule. Offenbar sollen die Controller von einem sehr namhaften Zulieferer gefertigt werden, was ein Seitenhieb auf die Drift-Probleme der Switch sein dürfte.

Auch die Qualcomm-Konsole soll an externe Bildschirme angeschlossen werden können. Von einem separaten Dock ist keine Rede. Unklar ist, ob für den Anschluss ein eigener HDMI-Port vorgesehen ist - oder ob das schlicht über USB-C erfolgt.

Der Tablet-Teil von Qualcomm soll wie ein sehr dickes Smartphone ausgesehen haben. Der Akku soll eine Größe von 6.000 mAh haben. Zum Vergleich: Der Akku in der Nintendo Switch verfügt über eine Kapazität von 4.310 mAh.

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Qualcomm will offenbar neben Elementen wie Bluetooth und GPS auch ein Modem für 5G-Verbindungen einbauen - und zwar das schon etwas ältere X55. Momentan ist nicht bekannt, ob auch Geräte nur mit WLAN-Verbindung geplant sind.

Die Hybridkonsole soll auf Android 12 basieren und Anfang 2022 auf den Markt kommen. Ausgerechnet zu den eigentlichen Prozessoren hat Qualcomm keine Angaben gemacht. Android Police geht davon aus, dass mit dem Gerät auch die Leistungsfähigkeit der dann aktuellen Snapdragon-Chips demonstriert werden soll.

Der Autor meint dazu:

Erinnert sich noch jemand an das N-Gage von Nokia? Das war der Versuch des damals erfolgreichsten Handyherstellers, eine Konkurrenz für die etablierten Handhelds anzubieten - es wurde ein Flop.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Qualcomm sich als weitere Plattform mit einem eigenen Ökosystem und Exklusivspielen etablieren möchte. Dazu müsste massiv in Inhalte investiert werden. Das ist teuer und zeitaufwendig, wie gerade erst Google bei Stadia herausgefunden und die Sache dann beendet hat.

Nintendo Switch Konsole - Neon-Rot/Neon-Blau

Das Gerät von Qualcomm könnte Erfolg haben, wenn darauf erstens alle wichtigen Android-Spiele laufen würden und zweitens per Spielestreaming das Angebot etwa von Stadia, Xbox Game Pass, Geforce Now oder anderen Diensten sinnvoll genutzt werden kann.

Die offenbar anvisierten 300 US-Dollar kann man als leidenschaftlicher Zocker schon mal investieren, um seine Lieblingsspiele zwischendurch auf dem Sofa im Nebenzimmer oder unterwegs zu nutzen.

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Der_arzt_13 25. Mär 2021

Jenes

OMGle 24. Mär 2021

Seit dem letzten Jahr kann man alle Produktionsserien "chippen" inklusive Switch Lite...

countzero 24. Mär 2021

Dafür ist Nintendo viel zu paranoid. Das wäre ein neues Einfalltor für Hacker. Außerdem...

Axido 24. Mär 2021

Nein, weil die Zielgruppe das Gerät schlicht nicht braucht, solange es zu wenige Spiele...

Siberian Husky 24. Mär 2021

Bei meinem Smartphone löse ich das Controller-Problem mit dem Saitake 7007F1. Das ist ein...



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