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Artwork von Halo 4
Artwork von Halo 4 (Bild: Microsoft)

Test Halo 4: Alter Held in neuem Glanz

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Artwork von Halo 4 (Bild: Microsoft)

Aufgewacht: Über vier Jahre Kryoschlaf sind für einen Haudegen wie den Master Chief mehr als genug. In Halo 4 rettet er mal wieder die Menschheit - dank toller Inszenierung und schöner Grafik ein echter Spaß.

"Glauben Sie, dass der Master Chief deshalb Erfolg hatte, weil er tief in seinem Inneren zerrüttet war?" Diese Frage fällt im Renderintro von Halo 4 - und das, obwohl wir uns am Anfang nicht nur Sorgen um die Psyche der Hauptfigur machen müssen, die seit ein paar Jahren im Kälteschlaf vor sich hindämmert. Noch viel schlechter geht es Cortana, unserer KI-Begleiterin: Die sieht zwar immer noch bildhübsch aus wie früher, aber ihre Schaltkreise degenerieren - alterungsbedingt. Nur Not und Elend also?

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Nein! Zwar scheinen Helden mit depressiver Verstimmung derzeit schwer angesagt zu sein - siehe James Bond. Aber in einem Titel wie Halo 4 haben wir als Master Chief wenige Minuten nach dem Start der Kampagne natürlich unser goldenes Visier wieder enteist und vollen Durchblick beim Kampf für das Überleben der menschlichen Zivilisation. Denn die befindet sich mal wieder in höchster Gefahr: Der Oberschurke Didaktiker verfolgt seine finsteren Pläne.

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Halo 4

Wer sich über den merkwürdigen Namen wundert, kann es gerne noch etwas komplizierter haben - denn der Didaktiker steht in enger Beziehung zu einem gewissen Bibliothekar, und beide haben viel mit den Blutsvätern und der Flut zu tun. Halo-Veteranen, die sich eingehender mit der Spielewelt beschäftigt haben, mögen hier wissend nicken. Für alle anderen ist das viele vorausgesetzte Hintergrundwissen das einzige kleine Ärgernis bei der insgesamt trotzdem noch verständlichen, packend erzählten Handlung.

Nach dem Auftakt im Raumschiff UNSC Dawn geht es bald hinaus in die Weiten des Alls - sogar im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir sind als Master Chief auch kurz auf der Hülle der Dawn unterwegs. Außerdem kämpfen wir in einer mysteriösen Raumstation im typischen Halo-Stil, also mit riesigen, ins Unendliche führenden Plattformen, Energiebrücken und metallisch glänzenden Oberflächen. Aber auch in einem Dschungel und einer kargen Wüstenlandschaft sind wir unterwegs - so gut wie immer übrigens in weitgehend linearen Levels und ohne echte spielerische Freiheit.

Langweilig wird es trotzdem nicht, denn das von 343 Industries entwickelte Halo 4 bietet höchst unterschiedlich aussehende Umgebungen und vor allem viel spielerische Abwechslung. Mal kämpfen wir uns durch enge Gänge und erledigen einen Trupp von Aliens nach dem anderen, mal haben wir es in einem großen Talkessel mit mehreren Gruppen gleichzeitig zu tun - oder bekommen statt der üblichen kleinen bis mittelgroßen Angreifer einen besonders dicken und entsprechend herausfordernden Brocken von Alien vor die Nase gesetzt.

An einigen Stellen bekämpfen sich die unterschiedlichen Fraktionen der Außerirdischen gegenseitig. Dann können wir entweder warten, bis sie sich zumindest gegenseitig den Garaus gemacht haben - was aber nicht immer der Fall zu sein scheint, jedenfalls ziehen sich die Gefechte sehr in die Länge. Mehr Spaß macht es, wenn wir ins Geschehen eingreifen - obwohl wir dann natürlich alle Feinde gegen uns haben.

Vehikelkampf mit Warthog und Ghost

Auch Vehikel spielen wieder eine wichtige Rolle. Als Master Chief können wir wieder im Warthog-Buggie übers Gelände rollen, aber auch andere Klassiker aus dem Serienfuhrpark sind erneut im Angebot und mehr oder weniger sinnvoll in die Handlung integriert. In einer längeren Sequenz müssen wir beispielsweise im Ghost-Schwebegleiter unbeschadet möglichst schnell durch ein langes, einstürzendes Felstal kommen. Die Steuerung finden wir klasse, auch Einsteiger dürften mit den Fahr- und Flugzeugen sofort zurechtkommen und Spaß haben.

Neben den wie immer wunderbar animierten Covenant-Aliens bekommen wir es auch mit den neuen Prometheanern zu tun. Die haben neben einigen größeren Soldaten auch kleine, an Hunde erinnernde Roboter im Angebot. Das Mehr an Gegnervielfalt ist angenehm, aber ein bisschen sind wir von den Prometheanern zusätzlich auch enttäuscht: Die Aliens wirken arg generisch und haben längst nicht so viel - teils skurrilen - Charakter wie einige der anderen Kreaturen in Halo.

KI, Grafik und Fazit 

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Nomis est 14. Nov 2012

in der cryengine 3 wird tesselation standard-mäßig verwendet. besonders bei komplexen...

motzerator 07. Nov 2012

Ja aber man hat immer was zu sammeln und spätestens beim zweiten Durchspielen kann man...

Flasher 07. Nov 2012

Nein, und das ist auch überhaupt nicht das Thema hier. Deine Frage ist ungefähr genauso...

Downside 07. Nov 2012

Mal im ernst Leute. Ein Halo-wahnsinniger kümmert sich einen feuchten dreck um PC spiele...

cry88 07. Nov 2012

es wurden 50 kostenlose episoden angekündigt, also da würd ich doch mal sehr hoffen das...


Video-Komplettlösung.de / 12. Nov 2012



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