• IT-Karriere:
  • Services:

Spielestreaming: Vodafone zieht mit einem Cloud-Gamingdienst nach

Auch Vodafone steigt in das Cloud-Gaming ein. Der Anbieter kooperiert mit Hatch für den Dienst Hatch Cloud Gaming. Das Angebot soll insbesondere im 5G-Netz gut funktionieren. Derzeit umfasst es etwa 100 Mobile Games.

Artikel veröffentlicht am ,
Ob das Streaming von mobilen Games überhaupt sinnvoll ist?
Ob das Streaming von mobilen Games überhaupt sinnvoll ist? (Bild: Vodafone)

Auf der Spielemesse Gamescom 2019 hat der Netzprovider Vodafone einen Cloud-Gamingdienst angekündigt. Hatch Cloud Gaming ist ein Projekt, das in Kooperation mit dem Unternehmen Hatch entsteht. Vodafone will dabei den Zugang zum noch nicht weit verbreiteten 5G-Netz bereitstellen.

Stellenmarkt
  1. STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Köln, Stuttgart, Wien (Österreich)
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Berlin

Hatch selbst bietet diverse mobile Titel in einer einzelnen App bereits in anderen Länder an. Die Titel sind auf den Unternehmensservern gespeichert. Anwender streamen sich die Programme also auf ihr Endgerät, was eine permanente Internetverbindung erfordert. Vodafone gibt die Kompatibilität zu 5G, aber auch zum bereits besser ausgebauten LTE-Netz oder im lokalen WLAN an.

Drei Monate kostenlos, danach 7 Euro pro Monat

Hatch Cloud Gaming ist in Kooperation mit Vodafone in Deutschland bereits verfügbar. Der Client wird allerdings vorerst nur für Android-Geräte angeboten, auch für den Android TV. Zu Hatch-Titeln zählen mobile Games wie Angry Birds Go, Gitman Go, Crashlands und einige für Hatch-Abonnenten exklusive Spiele. Vodafone-Vertragskunden erhalten dabei eine dreimonatige Mitgliedschaft für das Angebot. Danach kostet es 7 Euro im Monat. Die Bibliothek des Dienstes umfasst derzeit etwa 100 Titel. Außerdem bietet Hatch seinen Nutzern Ranglisten und Turniere an. Das ist teilweise aber auf Premium-Kunden beschränkt.

Die Netzwerkinfrastruktur stellt Vodafone selbst. Das Unternehmen wirbt mit recht geringen Latenzzeiten. Kunden erreichen - zumindest bei IoT-Industrieapplikationen - etwa 12 Millisekunden. Das ist mit dem ebenfalls auf der Gamescom 2019 angekündigten Dienst Magentagaming der Telekom vergleichbar, der in Deutschland ein klarer Konkurrent sein wird. Beide Dienste werben mit 5G und bieten größtenteils mobile Spiele an. Es stellt sich dabei die Frage, ob das Streaming wirklich ein so großer Vorteil ist. Schließlich laufen mobile Spiele auf Smartphones auch lokal ohne Probleme.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,99€ statt 69,98€ im Vergleich
  2. (aktuell u. a. Blade Hawks RGB Gaming-Mauspad für 20,90€, Vooe Powerbank 26.800 mAh für 21...
  3. (u. a. Samsung UE65RU8009UXZG für 677€, Huawei Medipad T5 für 159€, Lenovo Idealpad L340 für...
  4. (aktuell u. a. 20 Prozent Direktabzug auf alles von Roccat & Speedlink)

NMN 22. Aug 2019

Ich habe noch ein Backlog, da können meinen Ur-ur-urenkel noch von zocken...

NMN 22. Aug 2019

Warum sollte man Spiele, welche sogar auf einem Toaster laufen, streamen?

MD94 22. Aug 2019

Also jetzt mal alle Diskussion und negative Gedanken beim Thema "Cloud-Gaming" beiseite...

maverick1977 21. Aug 2019

... absolut unspielbar. Klar, Games wie Civilization, gingen definitiv. Aber einen...

qq1 21. Aug 2019

tut mir leid aber deine augen sind viel besser als meine. also ... monatl. kündbar?


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen

Mit 864 Einzelteilen und rund 90 Minuten Bauzeit ist die Lego-ISS bei Weitem nicht so komplex wie ihr Vorbild.

Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen Video aufrufen
Alternatives Android im Test: /e/ will Google ersetzen
Alternatives Android im Test
/e/ will Google ersetzen

Wie Google, nur mit Privatsphäre - /e/ verbindet ein alternatives Android mit Cloudfunktionen und einer Suchmaschine.
Ein Test von Moritz Tremmel


    Bodyhacking: Prothese statt Drehregler
    Bodyhacking
    Prothese statt Drehregler

    Bertolt Meyer hat seine Handprothese mit einem Synthesizer verbunden - das Youtube-Video dazu hat viele interessiert. Wie haben mit dem Psychologieprofessor über sein Projekt und die Folgen des Videos gesprochen.
    Ein Interview von Tobias Költzsch


      CPU-Fertigung: Intel hat ein Netburst-Déjà-vu
      CPU-Fertigung
      Intel hat ein Netburst-Déjà-vu

      Über Jahre hinweg Takt und Kerne ans Limit treiben - das wurde Intel einst schon beim Pentium 4 zum Verhängnis.
      Eine Analyse von Marc Sauter

      1. Maxlinear Intel verkauft Konzernbereich
      2. Comet Lake H Intel geht den 5-GHz-Weg
      3. Security Das Intel-ME-Chaos kommt

        •  /