Spielestreaming: Stadia bietet Erfolge

Google hat bei Stadia die Erfolge nachgereicht. Zwar erst mal nur recht rudimentär, aber immerhin sind bereits früher bewältige Aufgaben schon freigeschaltet.

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Artwork von Stadia
Artwork von Stadia (Bild: Google)

Das Team von Stadia hat Erfolge freigeschaltet. Gemeint sind die aus anderen Plattformen bekannten Trophäen oder Achievements, die man etwa für das Erreichen des Finales oder Ähnliches erhält. Bislang sind die Erfolge auf Stadia nur über den Webbrowser - bei Stadia muss das zwingend Chrome sein - sowie über die App auf dem Chromecast Ultra verfügbar, aber noch nicht in der App auf Smartphone und Tablet.

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Allerdings gibt es auch im Browser und auf dem Chromecast Ultra Einschränkungen. Zum einen sind die Trophäen in einem Untermenü versteckt (im Browser muss man erst auf das Profilsymbol, dann auf sein Pseudonym und anschließend auf "Erfolge" klicken).

Zum anderen ist es noch nicht möglich, die Benachrichtigungen beim Freischalten einer der Trophäen zu unterbinden, etwa weil man nicht aus der Immersion gerissen werden möchte.

Die Erfolge in Stadia sind die gleichen wie unter anderem auf Playstation 4 und Xbox One. Google weist auf einer Übersichtsseite darauf hin, dass Spiele auf Stadia nicht zwingend auch Erfolge bieten müssen - die Entscheidung liegt offenbar beim jeweiligen Entwickler. Wer Ziele oder Aufgaben schon geschafft hat, bekommt die Erfolge rückwirkend freigeschaltet.

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Google hat Stadia im November 2019 freigeschaltet, allerdings ist für die Benutzung derzeit noch der Kauf einer rund 130 Euro teuren Premiere Edition sowie ein Pro-Abonnement für rund 10 Euro im Monat nötig. Eine kostenlose Base-Version soll erst 2020 folgen, ein konkreter Termin liegt bislang nicht vor.

Die vergangenen Wochen hat Google genutzt, um neben den Erfolgen weitere Funktionen nachzureichen. So können Spieler jetzt auf jedem Chromecast Ultra ein Update installieren, so dass es mit Stadia funktioniert - und man nicht auf das aus der Premiere Edition angewiesen ist.

Zahlreiche weitere Funktionen fehlen aber, vor allem die im Vorfeld angekündigte enge Verzahnung mit Youtube. Eine erste nur per Cloud-Gaming mögliche Funktion hat seit ein paar Tagen Ghost Recon Breakpoint: Das Actionspiel von Ubisoft bietet Stream Connect.

Damit kann man auf seinem Monitor in kleinen Fenstern das verfolgen, was bis zu drei andere Stadia-Spieler innerhalb einer Koop-Partie auf ihrem Bildschirm sehen. So sollen sich die Teilnehmer besser abstimmen können. In der Konsolenversion würde das laut Google die Leistungsfähigkeit der Hardware überfordern.

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