Spielestreaming: Google lockt unabhängige Entwickler zu Stadia

Vor kurzem gab es noch Kritik, nun will sich Stadia für Indiegames öffnen - ein bekannteres Studio hat den Vertrag schon unterschrieben.

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Artwork von Stadia
Artwork von Stadia (Bild: Google)

Google hat eine Aktion namens Stadia Makers gestartet, mit der unabhängige Entwicklerstudios für den Spielestreamingdienst gewonnen werden sollen. Die Entwickler sollen nach erfolgreicher Bewerbung bis zu fünf Devkits erhalten - dabei handelt es sich nicht nur um Software, sondern um eine nicht näher spezifizierte Hardware.

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Außerdem erhalten die Studios technische Unterstützung von Projektparter Unity, dessen gleichnamige Engine seit Anfang 2020 auch Stadia unterstützt. Vor allem aber stellt Google den Teams finanzielle Unterstützung in Aussicht. Eine konkrete öffentliche Zusage gibt es nicht, die Details werden wohl nach erfolgreicher Bewerbung über die entsprechende Webseite verhandelt.

Der Punkt mit der finanziellen Unterstützung dürfte für die Macher von Indiegames wichtig sein. Anfang März 2020 war bekanntgeworden, dass viele Entwickler mit den bisherigen Angeboten von Google unzufrieden waren.

Onlineshops wie der Epic Games Store, aber auch die Betreiber von Plattformen wie Sony und Microsoft bieten den Spieleproduzenten teils so viel Geld, dass die sich wirklich über längere Zeiträume auf ihr Game konzentrieren und so hochwertigen Inhalte schaffen können.

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Gleichzeitig mit der Vorstellung von Stadia Makers hat Google eine Vereinbarung mit dem britischen Entwicklerstudio Splash Damage, das ein nicht näher vorgestelltes Exklusivspiel für den Spielestreamdingdienst produzieren will. Splash Damage arbeitet derzeit im Auftrag von Microsoft an dem Strategiespiel Gears Tactics, frühere Projekte waren Brink, Enemy Territory Quake Wars und der Multiplayermodus von Doom 3.

Stadia ist derzeit nur im Abo für rund 10 Euro im Monat erhältlich. Im Laufe des Jahres soll auch die grundsätzlich kostenlose Base-Version an den Start gehen - ein Termin dafür ist noch nicht bekannt. Kostenpflichtige Spiele müssen wie auf Steam oder im Epic Games Store gekauft werden.

Google verbessert den Dienst derzeit in kleinen Schritten. Anfang März 2020 wurde etwa die Option hinzugefügt, auch im Chrome-Browser am PC in 4K-Auflösungen zu spielen. Davor war das lediglich über Chromecast Ultra möglich.

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