Spielestreaming: Google bietet kostenlosen Zugang zu Stadia

Nun können alle Spieler Stadia von Google ausprobieren - aber vorerst wegen der Coronakrise nur mit einer Auflösung von maximal 1080p.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Google Stadia
Artwork von Google Stadia (Bild: Google)

Google hat damit begonnen, seinen Spielestreamingdienst Stadia (Test der Pro-Verson auf Golem.de) auch ohne kostenpflichtiges Abo anzubieten. Das klingt etwas seltsam, aber dafür gibt es Gründe: Erstens handelt es sich offiziell nicht um die bisher angekündigte kostenlose Base-Version. Stattdessen kann man die eigentlich kostenpflichtige Pro-Version zwei Monate lang kostenlos nutzen.

Zweitens erfolgt der Rollout zwar ab sofort in 14 Ländern, darunter Deutschland, aber es kann bis zu 48 Stunden dauern, bis man Zugang bekommt. Google kündigt das alles in seinem Blog an und verbindet es mehr oder weniger direkt mit der Coronapandemie.

"Videospiele können eine Möglichkeit sein, um mit Freunden und Familie auch auf Distanz eine gute Zeit zu verbringen", schreibt das Unternehmen in seinem Blog. Wir vermuten, dass Google angesichts der Ausgangsbeschränkungen möglichst schnell etwas für alle Spieler bieten wollte, statt auf Base zu warten.

Wegen der Coronakrise werde die auf einigen Endgeräten maximal mögliche Auflösung vorübergehend von 4K auf 1080p begrenzt. Damit soll einer Überlastung der Netze vorgebeugt werden: In 4K schickt Stadia nach eigenen Angaben bis zu 20 GByte pro Stunde durch die Datenleitungen. In 1080p sind es maximal 12,6 GByte und bei 720p rund 4,5 GByte pro Stunde.

Die neuen Mitglieder bekommen Zugriff auf neun Games, darunter Grid, Destiny 2 - The Collection und Thumper. Weitere Spiele kann man wie auf Steam oder in ähnlichen Shops kaufen. Nach den zwei kostenlosen Monaten müssen für das Abo 10 Euro im Monat bezahlt werden. Wer schon Mitglied von Stadia Pro ist, bekommt die beiden nächsten Monate nicht berechnet. Das Abo ist jederzeit kündbar.

Stadia läuft auf PCs in Chrome, und zwar auf allen von dem Browser unterstützen Betriebssystemen. Außerdem werden mobile Endgeräte mit iOS und Android unterstützt - Letzteres aber nur auf ausgewählten Smartphones und Tablets.

Außerdem kann der Spielestreamingdienst mit einem Chromecast Ultra verwendet werden. Die Anmeldung läuft über die offizielle Webseite des Dienstes. Zur Steuerung kann am PC die gewohnte Maus-Tastatur-Kombi genutzt werden. An mobilen Endgeräten muss, an PCs kann ein kompatibles Gamepad gekoppelt werden.

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superdachs 11. Apr 2020

Nei meinen Versuchen zur Betazeit Ende des letzten Jahres waren die Ergebnisse sehr...

eigs 10. Apr 2020

Ich bin zufrieden mit A1. Schließlich schaltet A1 im Gegensatz zu Magenta und Drei bei...

mnementh 10. Apr 2020

Insofern, als dass es eine Plattform ist. Ich glaube der Vergleich sowohl zu Konsolen...

Anonymer Nutzer 10. Apr 2020

Die 1080p Variante kostet (zumindest wenn der Dienst dann mal komplett public geht) bei...



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