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Spielepublisher: EA denkt über Werbung in Games nach

CEO Andrew Wilson bestätigt: Electronic Arts schaut sich Werbemöglichkeiten in Spielen an. Dabei sollte Vorsicht geboten sein.
/ Oliver Nickel
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EA ist immer auf der Suche nach neuen Einnahmequellen. (Bild: Andreas Rentz / Getty Images)
EA ist immer auf der Suche nach neuen Einnahmequellen. Bild: Andreas Rentz / Getty Images

Publisher Electronic Arts sucht stets nach neuen Wegen, mehr Geld mit Games zu verdienen. Seit einiger Zeit arbeitet das Unternehmen an einer Integration von mehr Werbung direkt in den Games. "Wir haben interne Teams, die aktuell schauen, wie wir eine sinnvolle Implementation von Werbung in unseren Spielen umsetzen können" , sagt EA-Chef Andrew Wilson in einem Investment-Call ( via Tom's Hardware(öffnet im neuen Fenster) ).

Allerdings scheint der CEO das Thema mit Vorsicht angehen zu wollen. Die Pläne für mehr Werbung seien noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium. EA solle "sehr bewusst" mit dem Thema umgehen. Es sollte dem Executive-Team des Publishers bekannt sein, dass Gaming-Communitys Spiele durch Review-Bombing und andere Methoden boykottieren können.

Werbung als Banner oder Integration?

Zuletzt passierte das beim eigentlich sehr gut aufgenommenen Shooter Helldivers 2. Sony wollte Kunden zu einem PSN-Account zwingen. Diese Entscheidung wurde nach Empörung durch die Community von Sony wieder zurückgenommen. Vorsicht ist daher auch bei EA angebracht.

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Aktuell diskutiert die Community auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) zum Thema Werbung in Spielen. Dabei werden ältere Titel wie etwa die Tony-Hawk's-Pro-Skater-Reihe genannt. Die Spiele sind voll mit Markenartikeln, die passen aber wohl gut zum Skateboarding-Setting. "Werbung, die passt, ist genial. Euro Truck Simulator hat hier auch einen guten Job gemacht" , sagt ein User.

Wie genau sich EA Werbung in Games vorstellt, ist derweil nicht bekannt. Zuletzt hatte das Unternehmen im Jahr 2020 auf relativ plumpe Weise versucht, Werbung im Sportspiel UFC 4(öffnet im neuen Fenster) zu platzieren. Dabei handelte es sich einfach um Werbebanner, die sich über das Spielgeschehen legten. Die Banner wurden entsprechend als nervig empfunden.


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