• IT-Karriere:
  • Services:

Spielentwickler: Männlich, 34 Jahre alt und unterbezahlt

Der typische Spielentwickler ist 34 Jahre alt, kinderlos und hat einen Universitätsabschluss: Kate Edwards vom Verband IDGA hat aktuelle Zahlen über einen begehrten Beruf bekanntgegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Kate Edwards von der IDGA auf der Quo Vadis 17 in Berlin.
Kate Edwards von der IDGA auf der Quo Vadis 17 in Berlin. (Bild: Peter Steinlechner / Golem.de)

Rund 74 Prozent der Menschen, die Spiele entwickeln, sind neuen Zahlen der International Game Developers Association (IGDA) zufolge männlich. Der typische Spielentwickler ist außerdem 34 Jahre alt, zu 57 Prozent verheiratet und zu 70 Prozent kinderlos. Außerdem haben 69 Prozent der Entwickler einen Universitätsabschluss - 21 Prozent in Informatik oder eng verwandten Fächern, rund 12 Prozent in Disziplinen rund um Gamedesign.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
  2. DEHOGA Baden-Württemberg e. V., Stuttgart

"Unsere Daten zeigen, dass Spielentwickler ihr Geld mit etwas verdienen wollen, was sie mögen, oder dass sie sogar selbst leidenschaftliche Gamer sind", sagte IGDA-Chefin Kate Edwards auf der Quo Vadis 17 in Berlin. "Das sind Einstellungen, die an Künstler erinnern - Buchhalter dürften sich selten so äußern."

Allerdings sind viele der hochqualifizierten Entwickler mit den Arbeitsbedingungen in der Branche nicht einverstanden - laut Edwards ist die Zahl der massiv Unzufriedenen von 55 Prozent im Jahr 2015 auf rund 60 Prozent in 2016 gestiegen. Kritisiert werden unter anderem die teils niedrigen Gehälter und die schlechte Work-Life-Balance.

Kostenlose Crunchtime

Rund 21 Prozent der Mitarbeiter erhalten nur bis zu rund 13.000 Euro im Jahr. 31 Prozent kriegen keine Boni, und nur 11 Prozent der Entwickler bekommen Überstunden bezahlt - in einer Branche, die ohne Überstunden ("Crunchtime") vermutlich nicht existieren könnte. Die Angaben basieren auf Daten aus aller Welt. Rund 57 Prozent der Befragten stammen aus den USA, rund 7 Prozent aus Deutschland.

Edwards sagte, dass sie bei Gesprächen mit unzufriedenen Entwicklern immer wieder ähnliche Berichte höre: Vielen Mitarbeitern werde bei Beschwerden gesagt, sie sollten froh sein, in der Branche arbeiten zu können - oder kündigen. Es gebe genug Ersatz. "Es ist schon auffällig, dass es in dieser Industrie einerseits sehr begeisterte Arbeitnehmer gibt, dass diese aber andererseits oft nicht toll behandelt werden."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. (-42%) 25,99€
  3. (-72%) 8,50€
  4. 52,99€

Clown 28. Apr 2017

Ich bin zwar kein Spieleentwickler, dafür 35 Jahre alt, zu 0 Prozent verheiratet und zu...

Niaxa 27. Apr 2017

Was jetzt genau?

Niaxa 27. Apr 2017

Doch finde ich schon. Wenn ich keinerlei Spaß und Freude an meiner Arbeit habe, dann...

JackyChun 27. Apr 2017

Golem schreibt: Zu mir: Ich habe selbst ein abgeschlossenes Game Design Studium einer...

matok 27. Apr 2017

Die Sache ist eigentlich ziemlich einfach. Wenn diese Entwickler das mitmachen, obwohl...


Folgen Sie uns
       


Golem-Akademie - Trainer Stefan stellt sich vor

Rund 20 Jahre Erfahrung als Manager und Mitglied der Geschäftsleitung im internationalen Kontext sowie als Berater sind die Basis seiner Trainings. Der Diplom-Ingenieur Stefan Bayer hat als Mitarbeiter der ersten Stunde bei Amazon.de den Servicegedanken in der kompletten Supply Chain in Deutschland entscheidend mitgeprägt und bis zu 4.500 Menschen geführt. Er ist als Trainer und Coach spezialisiert auf die Begleitung von Führungskräften und Management-Teams sowie auf prozessorientierte Trainings.

Golem-Akademie - Trainer Stefan stellt sich vor Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2

Apex Pro im Test: Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber
Apex Pro im Test
Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Steelseries bietet seine mechanische Tastatur Apex 7 auch als Pro-Modell mit besonderen Switches an: Zum Einsatz kommen sogenannte Hall-Effekt-Schalter, die ohne mechanische Kontakte auskommen. Besonders praktisch ist der einstellbare Auslösepunkt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth und Ergonomic Keyboard Microsoft-Tastaturen kommen nach Deutschland
  2. Peripheriegeräte Microsofts neue Tastaturen haben Office- und Emoji-Tasten
  3. G Pro X Gaming Keyboard Logitech lässt E-Sportler auf austauschbare Tasten tippen

    •  /