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Spielenetzwerk: Discord unterstützt Streaming im Freundeskreis

Nicht für die breite Öffentlichkeit, sondern für maximal zehn Zuschauer gedacht ist eine neue Streamingfunktion auf Discord, mit der ausdrücklich nur Inhalte aus PC-Spielen übertragen werden - sonst nichts.

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Artwork von Discord
Artwork von Discord (Bild: Discord)

Das 2015 gegründete Unternehmen Discord arbeitet weiter an seinem Ausbau zum sozialen Netzwerk für Computerspieler: Ab dem 15. August 2019 können die Mitglieder eigene Streams mit Bewegtbildern aus PC-Spielen übertragen. Die Funktion namens Go Live ist nicht als massentaugliche Konkurrenz für Twitch oder Mixer gedacht.

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Sie ist auf zehn Zuschauer beschränkt und läuft über einen Chat-Kanal. Allerdings kann jeder der Teilnehmer den anderen Videos aus seinem gerade laufenden Game zeigen, so dass zumindest theoretisch bis zu zehn Fenster mit Streams parallel online sein können.

Das Ganze ist primär für Freundeskreise gedacht, die zusammen ein bisschen spielen und sich dabei per Sprache unterhalten wollen. Mit Go Live können nur Inhalte gezeigt werden, die von den Systemen als "Spiel" erkannt wurden, aber keine Daten von der Webcam oder Ähnliches.

Die Streams von Discord-Nutzern ohne kostenpflichtiges Abo sind auf eine Auflösung von 720p und eine Bildrate von 30 fps beschränkt. Mit dem rund 5 US-Dollar teuren Nitro-Classic-Zugang sind 1080p und 60 fps möglich, und mit der Nitro-Mitgliedschaft für rund 10 US-Dollar kann man sogar in 4K und mit 60 fps übertragen.

Das Senden von Daten ist laut Discord nur auf Rechnern mit Windows per App oder im Browser möglich, Zuschauen kann man auch auf Systemen mit MacOS und Linux. Gegen Jahresende soll es möglich sein, über die App für Android und iOS auf mobilen Endgeräten zuzusehen.

Discord wird von der Community vor allem für das Übertragen von Chats beim Spielen verwendet, das Unternehmen weitet aber derzeit sein Angebot aus, inzwischen verkauft es etwa in Konkurrenz zu Steam und dem Epic Games Store auch PC-Spiele als Download. Nach eigenen Angaben hat der Dienst derzeit rund 250 Millionen Mitglieder, von denen 56 Millionen mindestens einmal im Monat aktiv sind.

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Tekin B 12. Aug 2019

Das Ding ist und bleibt ein IM. Wie eine neue Form des altbekannten IRC. Sorry, aber...


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