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Spielemarkt: Smartphone und Tablet statt Gaming-PC

Der Umsatz mit Spiele-Apps in Deutschland wächst um 54 Prozent - allein im ersten Halbjahr 2015. Gleichzeitig beobachten Marktforscher, dass sich vor allem jüngere Spieler vom PC abwenden.

Artikel veröffentlicht am ,
Spieler auf der Gamescom 2015
Spieler auf der Gamescom 2015 (Bild: Sascha Schuermann/Getty Images)

Der Umsatz mit Spielen für Smartphones und Tablet-Computer ist im ersten Halbjahr 2015 um 54 Prozent auf 175 Millionen Euro gewachsen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden mit den Apps nur rund 114 Millionen Euro umgesetzt. Das hat der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) auf Basis von Daten des Marktforschungsunternehmens GfK bekanntgegeben. "Spiele-Apps bleiben die beliebtesten Anwendungen bei der weiter steigenden Anzahl an Smartphone- und Tablet-Besitzern", so BIU-Chef Maximilian Schenk.

  • Umsatz mit Spiele-Apps im ersten Halbjahr 2015 (Bild: BIU)
Umsatz mit Spiele-Apps im ersten Halbjahr 2015 (Bild: BIU)
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Besonders stark wächst laut den Marktforschern das Segment der Free-to-Play-Spiele auf Smartphones und Tablets. Der Umsatz mit Mikrotranskationen soll in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf 153 Millionen Euro gestiegen sein. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (89 Millionen Euro) entspricht dies einer Steigerung um 72 Prozent. Insgesamt seien 95 Prozent der heruntergeladenen Spiele-Apps kostenfreie Free-to-Play-Spiele.

Neue Daten aus den USA zeigen, dass Smartphones und Tablets besonders bei jüngeren Spieler immer stärker den PC als Einstiegsgerät zum Spielen verdrängen - eine Entwicklung, die früher oder später auch in Deutschland eintreten dürfte. In den USA spielen 63 Prozent der Gamer zwischen 2 und 17 Jahren normalerweise auf einem der mobilen Endgeräte, und nur noch 40 Prozent auf dem PC. Vor zwei Jahren lag dieser Wert noch um 22 Prozentpunkte höher, so das Marktforschungsunternehmen The NPD Group.

Spielkonsolen wie die Playstation 4 und die Xbox One haben ebenfalls verloren, aber nur leicht: Ihre Nutzung sank von 67 auf jetzt 60 Prozent. Auffällig in der Studie war, dass die Spieler tendenziell mehr Geld für ihr Hobby ausgeben - obwohl viele Apps kostenlos sind oder zumindest weniger kosten als klassische Vollpreisspiele. Offenbar kommen In-App-Käufe und Itemshops bei der Kundschaft gut an.



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Planet 30. Sep 2015

Ich zum Beispiel spiele so gut wie überhaupt nicht mehr am PC, habe dies früher jedoch...

John2k 29. Sep 2015

Ich hab ab und an in Itemshops eingekauft. Mehr als 10¤ hab ich aber nicht ausgegeben...

Dwalinn 29. Sep 2015

Im Artikel heißt es aber das die Handy/Tablet Spieler mehr Geld als PC/Konsolen Spieler...

Mailmanek 28. Sep 2015

Und genau deswegen kann man die Studie auch direkt in die Tonne treten, was die...

TrashFan 28. Sep 2015

Die Autowelt ist voll von diesen Querbezügen xD Audis e-tron, der im französischen nach...


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