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Spielemarkt: Download-Anteil bei Games steigt auf 42 Prozent

Der stationäre Handel mit Games verliert Marktanteile zugunsten der Onlineangebote - vor allem auf dem PC werden Portale wie Steam und Origin immer wichtiger. Für die deutsche Spielebranche sind das nicht unbedingt gute Nachrichten.

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Auch viele Besucher der Gamescom 2017 dürften immer mehr online shoppen.
Auch viele Besucher der Gamescom 2017 dürften immer mehr online shoppen. (Bild: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Deutsche Spieler kaufen Neuheiten wie Far Cry 5, God of War oder GTA 5 immer häufiger als Download in Onlineshops statt auf Datenträgern im stationären Handel. Im Jahr 2017 wurden 42 Prozent der Spiele auf Portalen wie Steam, über das Playstation Network oder Xbox Live gekauft. 2016 lag dieser Anteil noch bei 39 Prozent und 2015 sogar bei lediglich 33 Prozent. PC-Spieler nutzen besonders häufig Downloadplattformen: Knapp 80 Prozent der Spiele wurden 2017 im Onlineshop gekauft. Das sind nochmals 10 Prozentpunkte mehr als 2016. Dagegen wurde 2017 nur knapp jedes vierte Spiel (23 Prozent) für Playstation, Switch und Xbox als Download gekauft.

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Die Daten stammen vom Branchenverband Game, der sie zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen GfK ermittelt hat. Der Umsatzanteil der Downloadtitel ist nach Angaben des Game etwas geringer gewachsen: 2017 betrug er 29 Prozent und damit zwei Prozentpunkte mehr als noch 2016 (27 Prozent). Grund ist schlicht, dass der Preis pro Downloadspiel leicht gesunken beziehungsweise der Anteil der günstigen Spiele stärker gewachsen ist.

Wie stark der Anteil von Downloads inzwischen selbst bei Toptiteln ist, war kürzlich bei Far Cry 5 zu sehen. Nach Angaben von Publisher Ubisoft lag der Anteil der Onlineverkäufe bei mehr als 50 Prozent. Das Unternehmen hatte nicht gesagt, wie hoch der Anteil auf den jeweiligen Plattformen war.

Für die Publisher sind Downloadverkäufe besonders attraktiv, weil der Vertrieb kostengünstiger ist und sie im Normalfall mehr an jedem verkauften Spiel verdienen. Für die Beschäftigten der deutschen Niederlassungen besteht allerdings die Gefahr, dass mit dem Wegfall klassischer Verlegeraufgaben wie eben der Distribution ihre Jobs überflüssig werden. Onlineshops lassen sich auch von den Firmenzentralen in Japan oder den USA aus steuern - oder bestenfalls von einer europäischen Niederlassung, die ihren Sitz im Zweifel eher nicht in Deutschland hat.

Derzeit laufen die Geschäfte im deutschen Spielemarkt sehr gut. Nach Jahren der Stagnation auf hohem Niveau gab es 2017 ein kräftiges Plus: Um 15 Prozent sind die Umsätze über alle Segmente hinweg auf nun 3,3 Milliarden Euro gestiegen. Der Markt für Konsolen und Zubehör hat gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent auf 938 Millionen Euro zugelegt. Der Umsatz mit Spielen für alle Plattformen (darunter auch Smartphones und Tablets) ist um 12 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro gestiegen. Den mit Abstand größten Anteil daran hatten die klassischen PC- und Konsolengames mit rund 1,2 Milliarden Euro. In diesem Teilmarkt gab es ein Wachstum um 1 Prozent.



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FreiGeistler 23. Apr 2018

Wer so viel gamet, dass er sich ausrechnen muss, wo's günstiger ist?

plutoniumsulfat 18. Apr 2018

Das ändert an den Mietpreisen jetzt auch nicht viel, ob man die 2 qm für das Bücherregal...

plutoniumsulfat 17. Apr 2018

Das ist politisch nicht gewollt. Daher halten wir doch die meisten Länder klein.

Prypjat 17. Apr 2018

In den letzten 5 Jahren habe ich 100% meiner PC Spiele Digital bezogen. Ich glaube das...

My1 17. Apr 2018

das ist meist so bei digitslen spielen die auch physisch kommen, dass außerhalb eines...


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