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Spielekonsole: Valve baut das Steam Deck auseinander

Valve veröffentlicht ein Tutorial, wie das Steam Deck richtig auseinandergeschraubt wird. SSD und Analogsticks sind etwa leicht wechselbar.
/ Oliver Nickel
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Das Steam Deck lässt sich recht einfach öffnen. (Bild: Valve)
Das Steam Deck lässt sich recht einfach öffnen. Bild: Valve

Der Spieleentwickler Valve hat einen Blick auf die Hardware des Steam-Deck-Handhelds geworfen. In einem Video(öffnet im neuen Fenster) baut das Unternehmen das Gerät auseinander und erklärt diverse Komponenten im Detail. Es soll auch eine Hilfestellung für Menschen sein, die Komponenten in ihrem Steam Deck künftig auswechseln wollen. Valve empfiehlt das aber nicht und warnt vor Beschädigung der Hardware und Verletzungen – etwa durch Akkubrand.

Das Steam Deck wird an der Rückseite mit mehreren Torx-Schrauben zusammengehalten. Hier rät Valve bereits zur Vorsicht, da einige der Schrauben leicht überdreht und beschädigt werden können. Unter der Kunststoffschale befinden sich dann Komponenten wie das Mainboard, der Akku, die SSD und Eingabetasten.

Das Gerät ist so designt, dass der Wechsel eines Analogsticks relativ einfach machbar ist. Valve hat dafür eigenständige Adapterplatinen mit den Sticks verbaut, die mittels Flachkabel mit dem Mainboard verbunden sind.

SSD ist gesteckt

Von der Rückseite aus kann das Analog-Stick-Modul, das mit drei Schrauben befestigt ist, einfach ausgebaut und getauscht werden. Allerdings handelt es sich dabei um eine Eigenkreation. Drittanbieter, die entsprechende Ersatzteile anbieten, will Valve in den kommenden Monaten vor dem Launch des Steam Deck bekanntgeben.

Steam Deck Teardown – Herstellervideo
Steam Deck Teardown – Herstellervideo (05:24)

In einem separaten Käfig ist die NVMe-SSD im kurzen M.2-2230-Format installiert. Diese kann ebenfalls ausgetauscht werden, obwohl Valve das nicht empfiehlt. Die mitgelieferte SSD wurde speziell für das Steam Deck getestet und ruft wohl keine Signalstörungen beim WLAN-Empfang hervor. Das ist wichtig, da die SSD sehr nah am WLAN-Modul montiert ist.

Im Steam Deck lässt sich theoretisch auch der Akku auswechseln, obwohl auch dieser in einer speziellen L-Form geformt ist und daher nur bei speziellen Händlern zu finden sein wird. Weitere Komponenten wie die AMD-APU und der Arbeitsspeicher sind auf dem Mainboard fest verlötet. Auch ein Displaytausch erfordert zumindest den Ausbau des zentral eingesetzten Mainboards.

Das Steam Deck kann bereits vorbestellt werden und soll offiziell Ende 2021 an erste Kunden ausgeliefert werden. Mittlerweile ist die Bestellliste lang und Valve garantiert eine Auslieferung frühestens im zweiten Quartal 2022.

Weitere Informationen gibt es hier in unserem Ratgeber zum Thema SSD oder Festplatte.


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