Spielekonsole: Atari VCS wechselt auf AMDs Ryzen

Atari hat für seine kommende Konsole den Prozessor gewechselt. Statt eines A10 wird der Ryzen verwendet. Wer sich per Indigogo an der Finanzierung beteiligt hat, soll noch dieses Jahr beliefert werden. Es gibt aber Verzögerungen.

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Ataris VCS kommt für die meisten erst im Jahr 2020 auf den Markt.
Ataris VCS kommt für die meisten erst im Jahr 2020 auf den Markt. (Bild: Atari)

Es gibt neue Hardware-Informationen zu Ataris nächster VCS-Konsole. Wie das Unternehmen mitteilt, wird der Kern des Systems ausgetauscht. Auf den ursprünglich genannten AMD A10, alias Bristol Ridge, wird Atari nicht mehr setzen.

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Stattdessen wird AMDs Ryzen verwendet. Das lässt auf eine höhere Rechenleistung schließen, allerdings gibt es noch keine exakten technischen Daten. Atari verspricht nur verbesserte "native" 4K-Fähigkeiten. Auch mit dem alten A10-9630P wurde die Konsole als 4K-Gerät eingestuft. Zu erwarten sind noch weitere Änderungen, denn mit dem Prozessorwechsel ist auch ein Wechsel des Mainboards notwendig. Vielleicht verschwindet damit der geplante Einsatz von eMMC als Festspeicher.

Die Crowdsourcing-Webseite, mit der immerhin 3 Millionen US-Dollar gesammelt wurden, wurde noch nicht aktualisiert. Selbiges gilt für die Atari VCS FAQ. Bei beiden heißt es weiterhin, dass die Auslieferung der VCS-Systeme kurz bevorsteht. Versprochen wurde Frühjahr 2019. Daraus wird aber nichts mehr. Atari hat den Marktstart wegen der Hardwareänderung auf 2020 verschoben. Nur wer an der Kampagne teilgenommen hat, kann noch mit einer Auslieferung in diesem Jahr rechnen - und zwar Ende 2019.

Zu den Besonderheiten der Konsole zählt der Einsatz von Linux in Form von Atari OS. Außerdem werden viele Klassiker spielbar sein. Tempest 4000, eine Neuauflage des Klassikers Tempest 2000 von Jeff Minter, wird es für das VCS ebenfalls geben. Freilich nicht als Exklusivtitel, denn das Spiel ist schon im Handel. Erwähnenswert ist es für Retrofans dennoch. Tempest 2000 war auf dem alten Atari Jaguar einer der wichtigsten und besten Titel. Es war einer der wenigen Kaufgründe, für die von IBM produzierte 64-Bit-Konsole abseits von Spielen wie Iron Soldier und Alien vs. Predator. Die Konsole floppte grandios, nicht zuletzt auch aufgrund fragwürdiger Softwarequalität. Der Versuch, mit dem Jaguar CD die Cartridge-basierte Konsole mit einem CD-Laufwerk zu modernisieren, scheiterte ebenfalls. Gute Spiele (Battlemorph, Iron Soldier 2) waren noch seltener und letztendlich scheiterte das gesamte Konsolenkonzept trotz damals leistungsfähiger Hardware.

Nachtrag vom 19. März 2019, 12:56 Uhr

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Atari hat über Medium Details zu dem Prozessor genannt. Es handelt sich um ein Dualcore-Modell (14 nm) mit zwei Zen-Kernen und Radeon Vega als integrierte Grafikeinheit. Das sorgt laut Hersteller auch für eine kühlere und leisere Spielekonsole.

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Megusta 19. Mär 2019

verstehe den Blödsinn auch nicht... naja..

nille02 19. Mär 2019

War das denn je ernst gemeint? Ich habe es immer Ironisch oder Sarkastisch gesehen.

ubuntu_user 19. Mär 2019

nimm sega saturn. der ist auch meilenweit besser als der jaguar. die Hardware war...



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