Spielejahr 2020: Von Orks und Keanu und neuer Hardware

Zuerst Warcraft 3 Reforged, dann das Rücktasten-Ansatzstück und Cyberpunk 2077, später die Playstation 5 sowie die Xbox Series X plus mindestens eine weitere Konsole: Das neue Jahr dürfte für Gamer und die Branche so spannend wie schon lange keines mehr werden.

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Artwork von Cyberpunk 2077
Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)

Schon im Januar ist alles anders früher: Eigentlich hat sich ja Capcom als Lieferant hochwertiger Games zum Jahresanfang etabliert. Wir hätten auch 2020 nichts gegen "same Procedure as every Year, Miss Sophie?" - immerhin gab es zuletzt spannende Neuware wie Resident Evil 7, Monster Hunter World und Resident Evil 2. Aber irgendwer von Capcom muss in der Firmenzentrale in Osaka wohl über einen Tigerkopf gestolpert sein: Jedenfalls wird das Remake von Resident Evil 3 erst Anfang April fertig.

Inhalt:
  1. Spielejahr 2020: Von Orks und Keanu und neuer Hardware
  2. Zweimal Next-Gen und was für Familien

Das mutmaßliche Highlight im ersten Monat 2020 kommt von Blizzard, und zwar in Form von Warcraft 3 Reforged. Was vorab davon zu sehen war, macht neue Lust auf den alten Kampf zwischen Orks und Menschen.

Neben stark aufgehübschter Grafik soll es auch Detailänderungen am Gameplay geben, vor allem aber viel Masse: Mit sieben Solokampagnen und mehr als 60 Missionen plus dem Multiplayermodus kommen zumindest Echtzeitgeneräle spielend durch den Winter.

Der Februar steht fast ganz im Zeichen der Playstation: Zur Monatsmitte erscheint das Dualshock-4-Rücktasten-Ansatzstück. Das ist eine ungewöhnliche Erweiterung für das Gamepad der PS4 mit zwei weitgehend frei programmierbaren Tasten.

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Zum Monatsende verliert vermutlich jemand ein paar Millionen US-Dollar, und bekommt dafür im Rahmen einer Auktion den einzigen bekannten Prototypen der Nintendo Playstation. Wer das super findet, aber gerade nicht ganz so viel Geld hat, kann seine Kohle einen Tag später (konkret: 28. Februar 2020) in Iron Man für die Playstation VR investieren.

Somit entscheidet sich ungefähr ab März 2020, wie es langfristig mit Virtual Reality weitergeht. Nicht nur wegen Iron Man, sondern weil in dem Monat Half-Life Alyx an den Start gehen soll, das ebenfalls nur für VR-Headsets erscheint.

Hersteller Valve hat zwar eine spätere Umsetzung für PS VR nicht ausgeschlossen, vorerst gibt's das neue Half-Life aber nur für PC-basierte Systeme. Im Grunde sind dann zwei Szenarien denkbar: Entweder kann sich Virtual Reality ab dann doch dauerhaft im Markt etablieren oder eben nicht.

Allerdings ist die Konkurrenz just im März 2020 auf dem klassischen Monitor ziemlich groß: Dann soll etwa der erste Teil der Neuauflage von Final Fantasy 7 (Angespielt auf Golem.de) erscheinen. Fast gleichzeitig will Doom Eternal (Angespielt auf Golem.de) die Wände wackeln lassen und Ori and the Will of the Wisps uns in eine Traumwelt entführen.

Mit dem Absolvieren all dieser Titel müssen wir uns ordentlich sputen, bevor Mitte April das mit riesigem Abstand am meisten erwartete Spiel erscheint: Am 16. April will CD Projekt Red sein Cyberpunk 2077 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 auf den Markt bringen; später soll eine Fassung für Google Stadia folgen. Was bislang von dem endzeitlichen Action-Rollenspiel mit Keanu Reeves als Johnny Silverhand zu sehen war, macht einen glänzenden Eindruck.

Genau das könnte aber auch zum Problem werden: Zum einen dürfte der ein oder andere Spieler das Programm aus Protest gegen den tatsächlichen oder vermeintlichen Mainstream einfach doof finden. Zum anderen sind die Erwartungen innerhalb der Community enorm hoch und vielleicht auch nicht ganz deckungsgleich mit den Plänen der Entwickler.

Die legen etwa viel Wert darauf, eine relativ fest vorgegebene Handlung zu erzählen, während in Foren oft die große weite Endzeitwelt und entsprechende Freiheiten im Vordergrund der Diskussionen stehen. Das könnte zu Enttäuschungen führen.

Genau andersherum kommt uns die Situation bei Marvel's Avengeurs (Angespielt auf Golem.de) vor, das Square Enix fast auf den Tag einen Monat nach Cyberpunk 2077 veröffentlichen möchte. Da gibt es so gut wie keinen feststellbaren Hype, im Gegenteil: Die Community hat bislang nach unserem Eindruck mit Ablehnung reagiert - vermutlich, weil die Superhelden im Spiel ganz anders aussehen als die in den letzten Filmen. Bei Präsentationen hat uns das Programm aber mit seiner Mischung aus offener Welt, aufwendiger Kampagne, sehr sehenswerter Grafik und relativ hardcorigen Rollenspielelementen sehr neugierig gemacht.

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Zweimal Next-Gen und was für Familien 
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Aki-San 10. Jan 2020

Geh auf Youtube und du findest hunderte Videos die besser recherchiert sind als Artikel...

Aki-San 10. Jan 2020

kwt.

Toruk Makto 08. Jan 2020

Was mich vom Kauf abhält ist die Tatsache das Entwickler für jedes VR Device das...



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