Metal Gear und andere Ärgernisse

Eine weitere altehrwürdige, aber sinnlos verheizte Serie war Metal Gear, deren Ableger Survive (Test auf Golem.de) kaum jemand kaufen und vermutlich so gut wie niemand langfristig spielen wollte. Und sogar ein zeitweise fast kultisch verehrtes Vorzeigestudio wie Valve hat mit seinem ersten eigenen Spiel seit vielen Jahren nicht den ganz großen Erfolg hingelegt: In den hauseigenen Steam-Charts ist das Sammelkartenspiel Artifact (Test auf Golem.de) nur unter "ferner liefen" zu finden, die Nutzerbewertungen sind "ausgeglichen" - was für ein derart ambitioniertes Team und Spiel wohl fast so etwas wie ein Verriss sein dürfte.

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Bei Artifact stört viele Spieler, dass Valve sehr viel Geld für Extras verlangt, die bei vergleichbaren Titeln kostenlos zu haben oder mit dem Basispreis abgedeckt sind. Damit steht Artifact erstaunlicherweise ziemlich allein da, denn Mikrotransaktionen und Lootboxen waren 2018 kein großes Thema mehr. Offenbar haben viele Publisher aus dem Aufstand der Community - Ende 2017 ausgelöst vor allem durch Star Wars Battlefront 2 - dann doch die richtigen Schlüsse gezogen und sehr konsequent auf Pay-to-win und ähnliche Ärgernisse verzichtet.

Speziell in Deutschland ist 2018 wohl so etwas wie ein Jahr des Übergangs gewesen. Die Spielebranche bereitet sich auf die von der Bundesregierung beschlossene neue Förderung vor, über die langfristig hohe Millionensummen für vielversprechende Projekte bereitstehen. Allerdings dürfte es einige Jahre dauern, bis erste Blockbuster mit dem Siegel "Made in Germany" im Laden stehen. Noch fehlt so gut wie alles an international konkurrenzfähiger Infrastruktur.

Und noch eine Änderung gibt es in Deutschland: Entwickler können - sofern sie sich für historische Stoffe interessieren - dann auch etwas einbauen, was erst seit 2018 erlaubt ist. Nach einem Beschluss der USK dürfen Hakenkreuze und vergleichbare Symbole in Spielen unter bestimmten Bedingungen gezeigt werden. Das gilt ähnlich wie in Filmen etwa dann, wenn es um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Geschichte geht, oder wenn die Haltung des Werks wie in Wolfenstein 2 - klar erkennbar gegen das Dritte Reich gerichtet ist.

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Erstaunlich ruhig verlief 2018, was Konsolenhardware angeht. Neue Modelle haben Sony, Microsoft und Nintendo nicht vorgestellt, auch bei Technologien wie dem Spielestreaming hat sich wenig getan. Nach Schätzungen von VGChartz von Ende November 2018 liegt die Playstation 4 bei 88 Millionen Geräten weltweit, die installierte Basis der Xbox One bei 41 Millionen Konsolen und die Nintendo Switch bei etwas mehr als 21 Millionen Geräten. Mit der Ruhe in diesem Markt dürfte es aber bald vorbei sein: Es wäre erstaunlich, wenn 2019 nicht endlich neue Hardware auf den Markt käme.

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