Überraschungserfolg Pubg

Ende März 2017 kam dann ein echter nächster Meilenstein - ohne gleich vom ersten Moment an allzu viel Aufsehen zu erregen: Ein Actionspiel mit dem sperrigen Namen Playerunknown's Battlegrounds (Pubg), als Early Access auf Steam vom nicht wirklich bekannten südkoreanischen Entwicklerstudio Bluehole veröffentlicht. Spieler müssen auf einer Insel kämpfen, Gewinner ist, wer die anderen bis zu 99 Teilnehmer mit egal welchen Mitteln überlebt.

Stellenmarkt
  1. Software-Entwickler CAE (m/w/d) C/C++
    GNS Gesellschaft für numerische Simulation mbH, Braunschweig (mobiles Arbeiten deutschlandweit)
  2. IT-Koordinator II Anwendungsentwicklung (m/w/d)
    WEMAG Netz GmbH, Schwerin
Detailsuche

Inzwischen hat Pubg mehr als 24 Millionen Käufer gefunden. Unmittelbar vor Jahresende kam es mit Version 1.0 als letzter der großen Titel auch irgendwie offiziell auf den Markt. Das Spiel hat nicht nur die Community begeistert, sondern auch viele andere Entwickler - sagen wir mal: inspiriert.

Mittlerweile gibt es mehrere andere Actionspiele, die um einen ähnlich gestrickten Battle-Royal-Modus angereichert wurden, etwa Fortnite und Legacy of Discord. Jetzt kann man sich zwar darüber streiten, ob Pubg das Spielprinzip wirklich selbst erfunden hat - aber perfektioniert und vor allem bekannt gemacht hat es den Modus fast im Alleingang.

Einen nicht kleinen Anteil am Erfolg aller dieser Titel dürften die Influencer haben. Wer jetzt an Grippe denkt: Nein, wir reden nicht von Influenza - sondern von denen, die bis vor kurzem noch Youtuber, Streamer oder Let's Player genannt wurden. Viele dieser Influencer haben Pubg live gespielt, kommentiert und damit kräftig zur Verbreitung beigetragen. Trotz nach wie vor hoher Abrufzahlen hatte die Branche 2017 allerdings mit Problemen zu kämpfen: Youtube hat vielen von ihnen - aus unterschiedlichen Gründen - weniger Werbung zugeteilt, so dass die Einnahmen sanken.

Golem Akademie
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.–28. Januar 2022, virtuell
  2. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    14.–18. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

In Deutschland kam ein spezielles Problem dazu: Die Landesmedienanstalten forderten von einigen der Szenegrößen eine Rundfunklizenz. Zuerst erwischte es Peter Smits (Pietsmiet), im Sommer 2017 bekam auch Gronkh entsprechende Post. Zwar haben sich Vertreter der Landesmedienanstalten dahingehend geäußert, dass die Rundfunklizenzen in Zeiten von Youtube eigentlich ein Anachronismus seien - aber Gesetz sei nun mal Gesetz.

Nach der Sommerpause und einer mit 350.000 Besuchern wieder sehr gut besuchten Gamescom im August 2017 eröffnete Destiny 2 (Test) im September das große Jahresendgeschäft der Blockbuster - das ein bisschen anders ablief als erwartet. Schon bei Destiny 2 war nämlich aus der Community ein nicht ganz so leises Murren darüber zu hören, dass es trotz Vollpreis auch Kaufinhalte für echtes Geld gibt.

Deutlich lauter wurde das Grummeln dann mit dem eigentlich sehr gelungenen Mittelerde: Schatten des Krieges (Test), in dem die Mikrotransaktionen über Lootboxen noch direkter in die Kampagne eingebunden waren - wo sie eigentlich nichts zu suchen haben. Das gilt übrigens ebenso für das ansonsten grandiose Assassin's Creed Origins (Test), das Spieler wenig später gleichzeitig ins alte Ägypten und in eines der schönsten Spiele bislang überhaupt geschickt hat.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Spielejahr 2017: Grimassenkrampf und ÜberlebenskampfVon Wolfenstein bis Thimbleweed Park... 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Digitalisierung
500-Euro-Laptops für Lehrer "leistungsfähig und gut nutzbar"

Das Land NRW hat seine Lehrkräfte mit Dienst-Laptops ausgestattet. Doch diese äußern deutliche Kritik und verwenden wohl weiter private Geräte.

Digitalisierung: 500-Euro-Laptops für Lehrer leistungsfähig und gut nutzbar
Artikel
  1. Volkswagen Payments: VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken
    Volkswagen Payments
    VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken

    Volkswagen entlässt einem Bericht nach einen Mitarbeiter, nachdem dieser Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit von Volkswagen Payments äußerte.

  2. Bundesservice Telekommunikation: Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt
    Bundesservice Telekommunikation
    Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt

    Inzwischen ist offensichtlich, dass der Bundesservice Telekommunikation zum Bundesamt für Verfassungsschutz gehört.

  3. Minderungsrecht: 1&1 bietet Kunden nur 6 Euro bei schwacher Datenrate
    Minderungsrecht
    1&1 bietet Kunden nur 6 Euro bei schwacher Datenrate

    Das neue TKG-Minderungsrecht der Bundesnetzagentur bei schwacher Datenrate scheint in der Praxis keine Lösung zu sein. 1&1 rechnet das Ergebnis klein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /