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Zweieinhalb Milliarden Klötzchen

Ein etwas durchwachsenes Jahr haben die Entwickler von Indiegames hinter sich. Das liegt zum einen daran, dass viele Hoffnungsträger nicht ganz so gut geworden sind wie erhofft. Das Mitte des Jahres von Supergiant Games veröffentlichte Transistor etwa kam beim Publikum wegen einiger vielleicht dann doch zu verschrobener Gameplay-Elemente nicht ganz so gut an wie zuvor Bastion. Zum anderen standen Indiegames aber auch schlicht auf schwierigerem Posten, weil viele Entwickler ihre Titel erst nächstes Jahr veröffentlichen. Immerhin: Das Anti-Kriegsspiel This War of Mine war ein Erfolg.

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Allerdings kämpft die Szene an weiteren Fronten: Da ist etwa der anhaltende Erfolg von Minecraft, das sich auch Jahre nach seiner Erstveröffentlichung immer noch blendend verkauft. Und wer einmal mit dem Bauen von Welten aus Klötzchen beschäftigt ist, dürfte in seinem Terminkalender kaum noch Platz für andere Zeitvertreibe übrig haben. Wobei Minecraft streng genommen inzwischen auch kein Indiegame mehr ist - schließlich hat Microsoft sich alle Rechte an dem Programm und der Marke im September 2014 innerhalb der wichtigsten Übernahme des Jahres für rund 2,5 Milliarden US-Dollar gekauft.

Wer unter Indiegames nicht zwingend innovativ-ungewöhnliche, sondern schlicht ohne Beteiligung großer Firmen entwickelte und dann erfolgreiche Spiele versteht, hatte 2014 durchaus eine große Auswahl an ordentlichen bis guten, aber nicht aufregenden Titeln. So setzt Telltale Games seine interaktiven Adventures mit Tales from the Borderlands und Game of Thrones fort, die Schweizer von Giants Software fahren mit dem Landwirtschafts-Simulator 2014 natürlich erneut hohe Umsätze ein, und der vietnamesische Entwickler Nguyen Ha Dong hat mit seinem Flappy Bird vermutlich jetzt schon seine Rente gesichert.

Und die neuen Konsolen ...?

Trotz der Vielfalt an Themen, die Spieler und Spielemacher im Jahr 2014 bewegt haben: Natürlich haben auch die Xbox One und die Playstation 4 sowohl die Community als auch die Branche umgetrieben - das haben allzu oft auch die teils aus Expertensicht übertriebenen Diskussionen um Auflösungen, Bildraten und vermeintliche oder tatsächliche Downgrades von Games gezeigt.

Die Microsoft-Konsole hat das etwas bewegtere Jahr hinter sich: erst der Wegfall der Kinect-Zwangsbundles, dann die vor allem durch Preissenkungen ausgelöste Aufholjagd in den USA und in Großbritannien. Bei Sony ging es in den ersten Monaten schlicht darum, genug Exemplare auszuliefern. Inzwischen ist dieses Problem gelöst. Nun wird es spannend zu sehen, wie gut es Microsoft und Sony gelingt, im kommenden Jahr neue Käuferschichten zu erschließen.

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zenker_bln 13. Jan 2015

Macht auch die Oberfläche schön rau, damit... ...die neuen Texturen auch gut mit dem...

Jorgo34 07. Jan 2015

Haha ja das stimmt, die Monkey Island LP's sind urkomisch! :) Genauso wie Edna bricht...

Yes!Yes!Yes! 06. Jan 2015

Welches meinst du? Das gescheiterte Kickstarter-Projekt, oder die OpenSource-Variante...

der_wahre_hannes 30. Dez 2014

Damit sollte es gehen Konnte es selbst noch nicht ausprobieren, aber mehrere Bekannte...

der_wahre_hannes 30. Dez 2014

Viel mehr nervt mich die Tatsache, dass jedes noch so popelige Game unbedingt noch...


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