Böse Werbung auf Youtube

In den USA haben Recherchen von Fachmagazinen ergeben, dass sich rund 21 Prozent der Let's Player mit mehr als 5.000 Abonnenten für die Auswahl bestimmter Spiele bezahlen lassen. Viele machen das in ihren Videos nicht kenntlich, was rechtlich aber auch in den USA nötig ist. Kritische Köpfe, die auch mal andere Meinungen vertreten oder mehr Qualität oder Innovation einfordern, werden so eher nicht gefördert. Ob das der Spielebranche langfristig gut tut?

Aufregung um #Gamergate

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Ganz sicher nicht gut getan hat der Branche, vor allem aber der Community, das Phänomen #Gamergate. Damit ist ein vor allem in den USA erbittert geführter Streit innerhalb der Spielerszene gemeint, bei dem sehr viele unterschiedliche Themen zusammen- und vor allem aufeinanderstießen: Feminismus und die Darstellung von Frauen in Games, Spielejournalismus und unabhängige Medien, Massenmarkt und Nerdkultur.

Das wäre alles wert, diskutiert zu werden - wenn nur die Begleitumstände nicht hässlich und traurig gewesen wären. Da gab es echte oder gefälschte Bomben- und Morddrohungen gegen Aktivistinnen und gegen Branchenvertreter, wüste Beschimpfungen in Foren. Ein Teil der Community hat sich auch gar nicht für solche Themen interessiert, sondern etwa nach einer verlorenen Multiplayerpartie zuviel lieber gleich das echte Antiterror-Spezialkommando ins "feindliche" Wohnzimmer bestellt - "Swatting" heißt dieser Vorgang inzwischen. Dem mühsam im Verlauf der letzten Jahre aufgebauten Ruf der Community haben derlei Vorgänge vermutlich langfristig geschadet.

Immerhin: Beim vermutlich wichtigsten Spiele-Großereignis des Jahres ging es friedlich zu. Gemeint ist hier nicht die Gamescom, sondern das E-Sport-Turnier The International. In dessen Rahmen kämpften im Juli 2014 mehrere Teams in Seattle um einen Jackpot von 10 Millionen US-Dollar. 17.000 Zuschauer haben das Dota-2-Finale dann live vor Ort in einer Arena angeschaut, dazu kamen per Internet und TV noch rund 20 Millionen weitere, wie Veranstalter Valve mitteilte. Sieger und damit frischgebackene Millionäre waren die Mitglieder von Team Newbee aus China.

Offene Blockbusterwelten

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Bei den großen Blockbustern gab es 2014 ein entscheidendes Merkmal: Sandbox. Mal von Ausreißern wie Wolfenstein: The New Order und jährlich wiederkehrenden Bestsellern wie Call of Duty oder Fifa 14 mit feststehender Formel abgesehen, haben die im letzten Viertel des Jahres veröffentlichten Titel allesamt auf große und weitgehend offene Spielewelten gesetzt. Den Anfang machte das im Vorfeld unterschätzte, dann aber erstklassige Mittelerde: Mordor's Schatten von Monolith, das Spieler in die Fantasywelt von Tolkien versetzt - und spielerisch unter anderem mit hierarchisch aufgebauten Ork-Clans durchaus Neuland betritt.

Etwas später ist dann eine ganze Reihe weiterer Sandbox-Titel auf den Markt gekommen. Assassin's Creed Unity hat Spieler in die Zeit der Französischen Revolution nach Paris entführt. Fast gleichzeitig ging es mit Far Cry 4 in die (erfundene) Republik Kyrat. Das ebenfalls von Ubisoft stammende Action-Rennspiel The Crew hat nahezu die ganzen USA als Schauplatz, Dragon Age Inquisition eine riesige Fantasywelt und das kunterbunt-schräge Sunset Overdrive eine Stadt voller fieser Zombies mit Lust auf Energiedrinks. Und klar: Wer dann noch Zeit hat, hängt wieder mit GTA 5 in Los Santos ab.

Die inhaltliche und dramaturgische Qualität dieser Spiele war durchweg hoch - wenn sie denn nicht durch kleine oder große Bugs ausgebremst wurden. Besonders in die Kritik geriet Ubisoft mit seinem Unity, das bei einigen Spielern nicht so flüssig und rund laufen sollte, wie es sich für eine Französische Revolution einfach gehört. Inzwischen haben allerdings eine Reihe von Updates die ärgsten Mängel ausgebügelt.

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 Spielejahr 2014: Gronkh, GTA 5 und #GamergateZweieinhalb Milliarden Klötzchen 
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zenker_bln 13. Jan 2015

Macht auch die Oberfläche schön rau, damit... ...die neuen Texturen auch gut mit dem...

Jorgo34 07. Jan 2015

Haha ja das stimmt, die Monkey Island LP's sind urkomisch! :) Genauso wie Edna bricht...

Yes!Yes!Yes! 06. Jan 2015

Welches meinst du? Das gescheiterte Kickstarter-Projekt, oder die OpenSource-Variante...

der_wahre_hannes 30. Dez 2014

Damit sollte es gehen Konnte es selbst noch nicht ausprobieren, aber mehrere Bekannte...

der_wahre_hannes 30. Dez 2014

Viel mehr nervt mich die Tatsache, dass jedes noch so popelige Game unbedingt noch...



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