Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Spieleentwicklung: Microsoft stellt DirectX 12 für Windows 7 bereit

Erst für World of Warcraft , jetzt für alle Games: Microsoft stellt die Grafikbibliotheken von DirectX 12 auch für Windows 7 zur Verfügung. Die Dateien hat das Unternehmen auf Github veröffentlicht. Auch ein detaillierter Leitfaden ist online.
/ Oliver Nickel
29 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Gears 5 könnte ein DirectX-12-Titel für Windows 7 werden. (Bild: Microsoft)
Gears 5 könnte ein DirectX-12-Titel für Windows 7 werden. Bild: Microsoft

Nachdem Microsoft die Grafikbibliotheken von DirectX 12 für World of Warcraft auch auf Windows 7 verfügbar gemacht hat, veröffentlicht das Unternehmen die Tools für alle Game-Developer(öffnet im neuen Fenster) . Damit können künftige Spiele mit DirextX 12 auch für das ältere, aber noch immer relativ verbreitete Windows 7 entwickelt werden, was bisher Windows 10 vorbehalten war. Unter den veröffentlichten Ressourcen ist auch eine Beispieldatei, die Microsoft auf dem Entwicklerportal Github(öffnet im neuen Fenster) bereitstellt und deren Quelltext als Anhaltspunkt dienen soll.

"Wir haben mit größeren Entwicklerstudios zusammengearbeitet, um diese Arbeit weiter zu evaluieren" , schreibt Microsoft in der Ankündigung. Die Entwickler stellen neben dem Beispiel auch die Installationsdateien(öffnet im neuen Fenster) für das Framework zur Verfügung, die mit dem Paketmanager Nuget installiert werden können. Außerdem ist ein detaillierter Leitfaden(öffnet im neuen Fenster) vorhanden, der das Setup und die Nutzung von DirectX 12 unter Windows 7 erklärt.

Gears 5 könnte ein erster Titel sein

Es ist nicht bekannt, welche Spiele mit dem Framework erstellt werden. Titel wie das kommende Gears 5 erscheinen beispielsweise auf der Next-Gen-Konsole Xbox Project Scarlett, aber auch auf Windows-PCs mit Windows 10 oder 7. Der Shooter ist für DirectX 12 optimiert.

Design und Raytracing in Metro Exodus – Interview (Gamescom 2018)
Design und Raytracing in Metro Exodus – Interview (Gamescom 2018) (02:50)

DirectX 12 bringt zu großen Teilen Leistungsverbesserungen im Vergleich zu DirectX 11, da Bilder effizienter gerendert werden. Die Technik muss allerdings von Entwicklern explizit genutzt werden. Nvidia ist ein Unterstützer von DirectX 12, das mittlerweile auch Coarse Pixel Shading und Echtzeit-Raytracing auf Turing-Grafikkarten der RTX-Serie ermöglicht.


Relevante Themen