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Besucher der E3 2013
Besucher der E3 2013 (Bild: David McNew/Reuters)

Profis und begeisterte Amateure

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Wie kommt eine Entscheidung zustande? Beim Publisher gibt es in der Regel ein mehr oder minder professionelles Auswahlverfahren. Im besten Fall sind darin Producer oder Produktmanager, Marketingleute, Techniker, Finanzabteilung und Geschäftsleitung involviert. Jeder schaut über die Unterlagen und schreibt seine Meinung und Kommentare in ein standardisiertes Formular - heraus kommt dann eine positive oder negative Bewertung und der nächste Schritt wird eingeleitet. Ich persönlich habe es aber auch schon erlebt, dass begeisterte, aber mit wenig Produktionsverständnis ausgestattete Vorstände eigenmächtig Verträge mit Entwicklern gemacht haben - mit fatalen Folgen für alle Beteiligten und das Projekt.

Auf der anderen Seite gab es aber auch Entwickler, die schon einen Vertrag in den Händen hielten, sich reich und berühmt fühlten und einen Kredit für ein Auto aufgenommen haben - und dann wurde der Vertrag nicht gegengezeichnet, weil es Unstimmigkeiten in der Planung gab. Wie auch immer: Eine Rückmeldung kann schon mal dauern. Selbst bei ernsthaftem Interesse und einem positiven Feedback sollten Entwickler schon bis zu sechs Monaten einplanen, die es bis zur Vertragsunterzeichnung zu überbrücken gilt. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg und nicht alle Hürden sind überwunden.

Denkt nur nicht, dass das schon alles war!

Nehmen wir an, der Entwickler hat die Idee erfolgreich beim Publisher eingereicht - jetzt kommt im Regelfall die verbale und optische Präsentation der Idee und des Teams beim Publisher, gefolgt von einem Gegenbesuch. Wenn der Entwickler seine Idee präsentiert, geschieht dies im besten Fall vor eben diesem kleinen Gremium aus den verschiedenen Abteilungen - siehe oben. Dabei werden natürlich eine Menge Fragen gestellt. Wer bei Antworten zögert, ausweicht, nur ungenau mit "das planen wir noch" antwortet, oder gar mauert, kann eigentlich schon nach Hause gehen.

Normalerweise ist das Gremium höflich und hört sich alles bis zum Ende des geplanten Meetings an. Mein persönlicher Geduldsfaden ist nach jahrelangen Erfahrungen da etwas kürzer: Ich habe Präsentationen schon nach zehn Minuten abgebrochen und das Team nach Hause geschickt. Wer Fragen nach der grundlegenden Spielmechanik nicht solide beantworten kann, auf Fragen, die sich auf die eingereichten Dokumentationen beziehen, kaum eingeht oder beschriebene Features nicht erklären kann, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht und verschwendet Zeit.

Hört sich hart an? Ist es auch. Wenn auch längst nicht so hart, wie das Feedback bei einer Crowd-Finanzierung ausfallen kann! Aber bleiben wir noch einen Moment beim Publisher. Nehmen wir weiter an, das Gremium hat genickt: Team, Idee und Dokumentationen machen einen guten Eindruck. Dann kommt der Gegenbesuch: Entweder kommt ein Producer oder ein Team von Spezialisten, die sich den Entwickler genau anschauen.

 Produktpolitik des PublishersExit-Strategie für den Entwickler 

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zZz 24. Sep 2013

schön, dass es dich noch gibt. ein alter powerplay leser

EqPO 16. Aug 2013

Das lernt man schon bei der ersten Projektarbeit in der Schule. Was war da jetzt einen...

Hotohori 14. Aug 2013

Ja, perfekt war es nicht, aber das Gameplay war sehr solide, die Atmosphäre und...

herzmeister 14. Aug 2013

Für die Entwickler schon. ;)

Dumpfbacke 13. Aug 2013

Dann musst du eben Politiker oder Schauspieler werden. Nichts leisten, aber Geld wie Sau...



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