Spieledienst: "Niemand hat auf Discord angebotene Spiele gespielt"

So hat sich Discord das nicht vorgestellt: Nur wenige Abonnenten haben das erst ein Jahr alte Spieleangebot des Anbieters wirklich genutzt. Deshalb werden Verträge nicht erneuert und ein Teil der reservierten 150 Millionen US-Dollar für andere Zwecke genutzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Discord gibt sein Spieleangebot auf.
Discord gibt sein Spieleangebot auf. (Bild: Discord/Montage: Golem.de)

Die Entwickler der Community-Plattform Discord stellen ihren Spieledienst ein. Das Angebot hat damit nur ein Jahr lang gehalten. "Die Wahrheit ist, die große Mehrheit der Nitro-Abonnenten hat sie nicht gespielt", sagt das Unternehmen in der Ankündigung. Die bisherigen einjährigen Verträge mit Spieleentwicklern werden deshalb nicht erneuert und das Angebot am 15. Oktober 2019 auslaufen. Das Team entfernt zu diesem Zeitpunkt den gesamten Spielekatalog aus dem kostenpflichtigen Nitro-Angebot. Bis dahin können Abonnenten die Titel noch spielen.

Stellenmarkt
  1. IT Projektmanager (w/m/d) internationaler Großkunde im E-Commerce
    Bechtle direct GmbH, Neckarsulm
  2. Mitarbeiter*in (m/w/d) für den Bereich Digitalisierung
    Kulturwerk des bbk berlins GmbH, Berlin
Detailsuche

Ursprünglich hatte Discord 150 Millionen US-Dollar in seine Spielestrategie in Verbindung mit dem Nitro-Abonnement investieren wollen. Die Ressourcen will das Unternehmen jetzt in andere Bereiche stecken. "Mit dieser Änderung haben wir die Ressourcen, uns neu zu fokussieren", schreiben die Entwickler. Es werde beispielsweise weiter in die Spiele-Streaming-Funktion der Plattform investiert.

Fokus liegt auf Nitro-Abonnement

Als erste Neuerungen nennt Discord 1080p-Streaming bei einer Bildfrequenz von 60 fps. Außerdem erhalten Abonnenten weitere Vorteile: Zum einen vergrößert Discord die maximale Dateigröße für Uploads von 50 auf 100 MByte. Zum anderen können Server-Boosts schneller weitere Funktionen für die eigenen Community-Server freischalten. Zu diesen gehören weitere Emojis, Server-Banner und eine Verbesserung der Audioqualität. Trotzdem sei die Kernphilosophie noch immer, die Plattform weiterhin kostenlos zu halten. Das Nitro-Abo helfe bei diesem Bestreben.

Nutzer, die Nitro für das Spieleangebot bestellt haben, sollen ihr Abonnement jederzeit kündigen können. Dazu kontaktieren sie das Entwicklerteam über ein separates Support-Formular.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


MickeyKay 18. Sep 2019

Vielleicht wird es in naher Zukunft sogar dazu kommen. Momentan schreiben die News...

NaruHina 18. Sep 2019

Und Nutzer dieses Dienstes wissen suche als Sache ist? Welche logs in welchem Umfang zu...

Lanski 18. Sep 2019

Spiele die du alleine spielst zählen bei diesem Thema auch nicht mit. ;P Du hast...

sambache 18. Sep 2019

War ja auch als Ersatz für TS gemeint.

DWolf 17. Sep 2019

So, geprüft. Danke euch! Haben die doch tatsächlich verlängert. Also wieder mal eine...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation  
Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?

Die IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann hat eine dubiose Bundesbehörde ohne Budget entdeckt. Reicht das für einen Wikipedia-Artikel?

Bundesservice Telekommunikation: Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?
Artikel
  1. Elektroauto: VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar
    Elektroauto
    VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar

    Der e-Up gehörte 2021 zu den meistgekauften Elektroautos. Nun will VW den Kleinwagen wieder verfügbar machen.

  2. Bitcoin, Ethereum: Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt
    Bitcoin, Ethereum
    Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt

    Kryptowährungen wie Bitcoin sind unter Anlegern beliebt - doch wie muss man die Gewinne eigentlich versteuern?

  3. Neues Geschäftsmodell: Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken
    Neues Geschäftsmodell
    Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken

    Angesichts drohender Kündigungen will die Luca-App den Bundesländern entgegenkommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional zu Bestpreisen • WSV bei MediaMarkt • Asus Vivobook Flip 14" 8GB 512GB SSD 567€ • Philips OLED 65" Ambilight 1.699€ • RX 6900 16GB 1.489€ • Samsung QLED-TVs günstiger • Asus Gaming-Notebook 17“ R9 RTX3060 1.599€ • Seagate 20TB SATA HDD [Werbung]
    •  /