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Spielebranche: E-Sport läuft weiter in Richtung Olympia

Auffallend hochrangige Vertreter der Spielebranche treffen sich demnächst mit Vertretern des Internationalen Olympischen Komitees. Hinter den Kulissen dürfte es auch darum gehen, ob und wie E-Sport offiziell Bestandteil bei den Olympischen Spielen wird.

Artikel veröffentlicht am ,
E-Sport-Veranstaltung Intel Extreme Masters
E-Sport-Veranstaltung Intel Extreme Masters (Bild: Intel/IOC)

Vom 18. bis 20. Juli 2018 findet im schweizerischen Lausanne das jährliche Spitzentreffen der Funktionäre des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) statt. Der ein oder andere Offizielle dürfte noch einen Tag länger bleiben: Am 21. Juli 2018 folgt im Museum der Organisation ein sogenanntes E-Sports-Forum mit Spielern, Teams, Sponsoren und eben auch mit hochrangigen Vertretern des IOC.

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Auch Manager der Spielebranche werden vor Ort sein: Unter anderem haben Blizzard-Chef und -Mitgründer Mike Morhaime, der bei Twitch für E-Sport zuständige Justin Dellario sowie Nicolo Laurent - Chef von Riot Games (League of Legends) - zugesagt. Ziel der Veranstaltung ist es, "Synergien zu sondieren, ein gemeinsames Verständnis aufzubauen und eine Plattform für ein zukünftiges Engagement zwischen der E-Sports- und der Spieleindustrie auf der einen und der Olympischen Bewegung auf der anderen Seite zu schaffen."

Es geht also wieder einmal darum, ob und in welcher Form Computerspiele offizieller Bestandteil von Olympischen Spielen werden, was über das Hauptprogramm oder zumindest vorerst über die Nebenveranstaltungen passieren könnte. In den vergangenen Jahren gab es Hinweise darauf, dass E-Sport spätestens bei den Olympischen Spielen in Paris im Jahr 2024 mitmachen könnten - unter anderem, um verstärkt junge Zuschauer anzusprechen.

Bei dem E-Sports-Forum in Lausanne soll es neben Gesprächen auch Vorträge und Diskussionsrunden geben. Auf der Agenda steht etwa der Bericht eines Spitzenspielers über seinen Trainingsalltag, der Vortrag eines Intel-Vertreters über die Intel Extreme Masters Pyeongchang und eine Gesprächsrunde über Gleichberechtigung im E-Sport.

Die Spielebranche gibt derzeit Millionen für Lobbying aus, um E-Sport bei einer der nächsten Olympischen Spiele unterzubringen. Insbesondere die asiatische Firma Alisports, eine auf E-Sport spezialisierte Tochter des chinesischen Konzerns Alibaba, ist auf diesem Gebiet aktiv.

Einen ersten Erfolg kann Alisports schon feiern: Das asiatische Olympische Komitee (OCA) hat bekanntgegeben, dass E-Sports bei den für August 2018 geplanten Asienspielen in den indonesischen Städten Jakarta und Palembang offiziell ins Rahmenprogramm aufgenommen wird. Spieler können in League of Legends, Hearthstone, Starcraft 2, Pro Evolution Soccer (PES), Clash Royale und Arena of Valor antreten.



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SanderK 29. Jun 2018

Wenn jemand mit der Pistole jemanden erschießt, hat das an sich prinzipiell nicht an der...

Fotobar 29. Jun 2018

eSport hat seine Stärken in der Geschicklichkeit, Taktik und im Reaktionsvermögen. Dart...

bfi (Golem.de) 29. Jun 2018

oh no! Danke fürs Melden, wir haben den Fehler korrigiert.


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