• IT-Karriere:
  • Services:

Spielebranche: Vivendi versucht feindliche Übernahme von Gameloft

Der französische Medienkonzern Vivendi will Gameloft kaufen - gegen den Willen des Managements. Indirekt betroffen von den Manövern ist auch der größere Spielepublisher Ubisoft.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork des Gameloft-Spiels Wild West Guns
Artwork des Gameloft-Spiels Wild West Guns (Bild: Gameloft)

In den vergangenen Monaten hat der französische Medienkonzern Vivendi bereits Aktien von Gameloft gekauft, nun will er sich eine Mehrheit an der auf Mobilegames spezialisierten Firma sichern - und hat den Anteilseigern das Angebot gemacht, ihre Aktien für 6 Euro zu kaufen. Das war ein Aufschlag von rund zehn Prozent gegenüber dem Wert zum Zeitpunkt der Ankündigung. Seitdem ist der Kurs in Erwartung eines noch höheren Angebots durch Vivendi weiter gestiegen.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC, Garching bei München
  2. finanzen.de, Berlin

Das Management von Gameloft hat das Angebot von Vivendi laut Wall Street Journal als "feindlich" bezeichnet. Ein Sprecher von Vivendi hat dieser Einschätzung widersprochen und von einer "nicht verabredeten" Übernahme gesprochen. Seit Wochen gibt es Spekulationen darüber, dass Vivendi auch Ubisoft kaufen möchte. Die Firma - die deutlich größer ist als Gameloft - hat angekündigt, eine stark auf Wachstum ausgerichtete Unternehmenspolitik einzuschlagen, um zu teuer für eine feindliche Übernahme zu werden.

Vivendi ist seit den Zeiten von Sierra in der Spielebranche unterwegs und besaß eine Zeit lang etwa Sierra Online. Zuletzt sorgte Vivendi für die Fusion von Activision und Blizzard, verkaufte die Anteile dann aber bis auf 5,8 Prozent. In der Spielebranche hat die Firma traditionell keinen guten Ruf, sie gilt als innovationsfeindlich und träge.

Sowohl Ubisoft als auch Gameloft haben ihren Sitz ebenfalls in Frankreich. Die Firmen sind eigentlich nicht miteinander verbunden, wurden aber von Brüdern gegründet und werden von ihnen immer noch geführt. Bei Ubisoft hat Yves Guillemot das Sagen, bei Gameloft Michel Guillemot.

Während Ubisoft auf allen Plattformen aktiv ist, hat sich Gameloft auf Mobilegames spezialisiert. Vor gut zehn Jahren startete Electronic Arts einen halbherzigen Versuch einer feindlichen Übernahme, stoppte diesen aber nach deutlichem Widerstand wieder.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1439,90€ (Vergleichspreis: 1530,95€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

baltasaronmeth 04. Mär 2016

Vergewaltigung Mord Diebstahl Aufheiterung

Sharra 20. Feb 2016

Doch es ändert sich natürlich etwas. Jede Aktie hat gewisse Stimmrechte. Eine einfache...

Bruchpilot 19. Feb 2016

Im Gegensatz zu den Angaben im Artikel verfügt Vivendi über keine Anteile mehr an...


Folgen Sie uns
       


Google Stadia - Test

Beim Test haben wir verschiedene Spiele auf Stadia von Google ausprobiert und uns mit der Einrichtung und dem Zugang beschäftigt.

Google Stadia - Test Video aufrufen
Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

    •  /