Abo
  • Services:

Spielebranche: Vivendi versucht feindliche Übernahme von Gameloft

Der französische Medienkonzern Vivendi will Gameloft kaufen - gegen den Willen des Managements. Indirekt betroffen von den Manövern ist auch der größere Spielepublisher Ubisoft.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork des Gameloft-Spiels Wild West Guns
Artwork des Gameloft-Spiels Wild West Guns (Bild: Gameloft)

In den vergangenen Monaten hat der französische Medienkonzern Vivendi bereits Aktien von Gameloft gekauft, nun will er sich eine Mehrheit an der auf Mobilegames spezialisierten Firma sichern - und hat den Anteilseigern das Angebot gemacht, ihre Aktien für 6 Euro zu kaufen. Das war ein Aufschlag von rund zehn Prozent gegenüber dem Wert zum Zeitpunkt der Ankündigung. Seitdem ist der Kurs in Erwartung eines noch höheren Angebots durch Vivendi weiter gestiegen.

Stellenmarkt
  1. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  2. CCV Deutschland GmbH, Moers

Das Management von Gameloft hat das Angebot von Vivendi laut Wall Street Journal als "feindlich" bezeichnet. Ein Sprecher von Vivendi hat dieser Einschätzung widersprochen und von einer "nicht verabredeten" Übernahme gesprochen. Seit Wochen gibt es Spekulationen darüber, dass Vivendi auch Ubisoft kaufen möchte. Die Firma - die deutlich größer ist als Gameloft - hat angekündigt, eine stark auf Wachstum ausgerichtete Unternehmenspolitik einzuschlagen, um zu teuer für eine feindliche Übernahme zu werden.

Vivendi ist seit den Zeiten von Sierra in der Spielebranche unterwegs und besaß eine Zeit lang etwa Sierra Online. Zuletzt sorgte Vivendi für die Fusion von Activision und Blizzard, verkaufte die Anteile dann aber bis auf 5,8 Prozent. In der Spielebranche hat die Firma traditionell keinen guten Ruf, sie gilt als innovationsfeindlich und träge.

Sowohl Ubisoft als auch Gameloft haben ihren Sitz ebenfalls in Frankreich. Die Firmen sind eigentlich nicht miteinander verbunden, wurden aber von Brüdern gegründet und werden von ihnen immer noch geführt. Bei Ubisoft hat Yves Guillemot das Sagen, bei Gameloft Michel Guillemot.

Während Ubisoft auf allen Plattformen aktiv ist, hat sich Gameloft auf Mobilegames spezialisiert. Vor gut zehn Jahren startete Electronic Arts einen halbherzigen Versuch einer feindlichen Übernahme, stoppte diesen aber nach deutlichem Widerstand wieder.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,25€
  2. 38,99€
  3. 7,99€
  4. 39,99€

baltasaronmeth 04. Mär 2016

Vergewaltigung Mord Diebstahl Aufheiterung

Sharra 20. Feb 2016

Doch es ändert sich natürlich etwas. Jede Aktie hat gewisse Stimmrechte. Eine einfache...

Bruchpilot 19. Feb 2016

Im Gegensatz zu den Angaben im Artikel verfügt Vivendi über keine Anteile mehr an...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 6 - angesehen

Oneplus hat sein neues Smartphone Oneplus 6 veröffentlicht. Das Gerät hat ein Display mit Einbuchtung, Qualcomms schnellen Snapdragon-845-SoC und eine Dualkamera auf der Rückseite.

Oneplus 6 - angesehen Video aufrufen
Google I/O 2018: Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler
Google I/O 2018
Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler

Google I/O 2018 Die Google I/O präsentiert sich erneut als Messe für Entwickler und weniger für konventionelle Nutzer. Die Änderungen bei Maps, Google Lens oder News sind zwar nett, spannend wird es aber mit Linux-Apps auf Chromebooks.
Eine Analyse von Tobias Költzsch, Ingo Pakalski und Sebastian Grüner

  1. Google Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit
  2. Smartwatch Zweite Vorschau von Wear OS bringt neuen Akkusparmodus
  3. Augmented Reality Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
    Kryptographie
    Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

    Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
    Von Hanno Böck


        •  /