Spielebranche: Tencent bietet weitere 148 Millionen US-Dollar für Funcom

Knapp 29 Prozent von Funcom (Conan Exiles) gehören Tencent schon, nun will der Technologiekonzern alles und bietet den Aktionären dafür rund 148 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig gibt Funcom bekannt, mehr Ressourcen in sein Großprojekt Dune zu investieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Conan Exiles
Artwork von Conan Exiles (Bild: Funcom)

Der aus China stammende Technologiekonzern Tencent will das norwegische Entwicklerstudio Funcom vollständig übernehmen und bietet dafür 148 Millionen US-Dollar. Bereits im September 2019 hatte Tencent für einen nicht genannten Betrag rund 29 Prozent von Funcom gekauft.

Stellenmarkt
  1. Product Specialist (m/w/d) B2B2C
    Consors Finanz BNP Paribas, München
  2. Information Systems Manager (m/w/d)
    3B Pharmaceuticals GmbH, Berlin
Detailsuche

Der Rest der Anteile wird an der Börse gehandelt, Tencent bietet den Aktionären einen Aufschlag von 27,3 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom 21. Januar 2020. Das Management um Firmenchef Rui Casais begrüßt den Einstieg - laut Pressemitteilung sogar "mit Begeisterung".

Tencent investiert seit Jahren in die Spielebranche. Bereits jetzt gehören bekannte Studios wie Riot Games (League of Legends), Epic Games (Fortnite) und Supercell (Clash Royale) ganz oder größtenteils zu dem Konzern der chinesischen Millionenstadt Shenzhen. An Firmen wie Ubisoft und Frontier Entertainment hält Tencent kleinere Anteile.

Allein seit Anfang 2020 hat die Firma für rund 100 Millionen US-Dollar das Mobile-Games-Entwicklerstudio Ilyon (Bubble Shooter) akquiriert und in nicht genannter finanzieller Höhe in Platinum Games (Bayonetta) investiert. Außerdem hat Tencent für rund 3 Milliarden Euro rund 10 Prozent der Anteile an Universal Music gekauft.

Golem Karrierewelt
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.-28.10.2022, virtuell
  2. Deep-Dive Kubernetes – Production Grade Deployments: virtueller Ein-Tages-Workshop
    08.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Mit seinem Engagement sorgt Tencent in der Community immer wieder für Misstrauen und Kritik. Die Angestellten der betroffenen Entwicklerstudios äußern sich auf Konferenzen und ähnlichen Veranstaltungen aber durchweg positiv über den Konzern, der sich gar nicht oder kaum ins Geschäft einmische - und wenn doch, dann konstruktiv und mit viel Kompetenz.

Auch bei Funcom sollen keine Änderungen beim Management, der Belegschaft oder bei Spielen wie Conan Exiles, Secret World Legends, Age of Conan und Anarchy Online geplant sein. Allerdings kündigt Funcom an, als Folge der Übernahme mehr Ressourcen in Dune zu stecken.

Das Großprojekt auf Basis der Wüstenplanet-Bücher von Frank Herbert befindet sich schon länger in der Entwicklung. Bislang wurden keine Bilder, Videos oder weitergehenden Informationen veröffentlicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Smartwatch
Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant

Die Apple Watch Ultra verfügt über vier Schrauben auf der Unterseite. Nutzer sollten sie nicht lösen, um die Uhr nicht zu zerstören.

Smartwatch: Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant
Artikel
  1. Gegen Amazon und Co.: Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein
    Gegen Amazon und Co.
    Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein

    Mit einer Mindestliefergebühr will Frankreich kleinere Geschäfte vor großen Onlinehändlern wie Amazon schützen.

  2. Gen.Travel: Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten
    Gen.Travel
    Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten

    VW hat eine Autostudie vorgestellt, in der niemand mehr fahren muss. Stattdessen kann gearbeitet, geschlafen oder gefreizeitet werden.

  3. E-Commerce und Open Banking: Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor
    E-Commerce und Open Banking
    Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor

    Open Banking sollte Innovationen fördern. Stattdessen nutzen Amazon, Apple und Google es dazu, ihre Marktmacht auszubauen.
    Eine Analyse von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: Gaming-Hardware uvm. • Crucial P2 1 TB 67,90€ • ViewSonic VX2719-PC FHD/240 Hz 179,90€ • MindStar (u. a. MSI MAG Z690 Tomahawk 219€ + $20 Steam) • Apple AirPods 2. Gen 105€ • Alternate (u. a. Chieftec GDP-750C-RGB 71,89€) • Logitech G Pro Gaming Keyboard 77,90€ [Werbung]
    •  /