Spielebranche: T-Mobile verlässt Activision Blizzard als Sponsor

Das Logo auf Hemden überklebt, Gewinnspiele fallen aus: Die Probleme bei Activision Blizzard haben wohl einen E-Sport-Sponsor verschreckt.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Call of Duty
Artwork von Call of Duty (Bild: Activsion Blizzard)

Die von Blizzard betriebenen Overwatch League und Call of Duty League haben einen Sponsor weniger: Die nordamerikanische Niederlassung von T-Mobile taucht nicht mehr als Werbepartner der beiden Ligen auf.

Stellenmarkt
  1. SAP ABAP Entwickler (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Hannover
  2. IT Security Spezialist (m/w/d)
    BAHAG AG, Mannheim
Detailsuche

Wie zuerst dem Magazin Dexerto aufgefallen ist, befindet sich auf den offiziellen Webseiten der Overwatch League und der Call of Duty League kein Logo mehr. Regelmäßig in sozialen Netzwerken stattfindende Gewinnspiele mit T-Mobile fallen aus.

Anderen Medien wie Polygon zufolge wurde das Logo des Mobilfunkanbieters auf der Kleidung der Spieler überklebt. Offensichtlich hat sich T-Mobile kurzfristig zurückgezogen - was ein starker Hinweis ist, dass die internen Probleme bei Activision Blizzard der Auslöser sind. Die Sponsoren dürften für ihre Auftritte bei den Ligen ein paar Millionen US-Dollar im Jahr bezahlen.

Das Unternehmen wurde Mitte Juli 2021 vom kalifornischen Department of Fair Employment and Housing wegen sexueller Übergriffe und Diskriminierung verklagt. Das Management hat die Vorwürfe zuerst bestritten, inzwischen aber interne Probleme eingeräumt.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Blizzard-Chef J. Allen Brack musste seinen Posten verlassen, inzwischen wurde auch dem Personalchef gekündigt.

Protest gegen Anwaltskanzlei

Die Belegschaft ist allerdings nicht mit allen eingeleiteten Maßnahmen einverstanden. So haben Mitarbeiter aus mehreren Entwicklungsstudios des Konzerns laut IGN unter anderem dagegen protestiert, dass mit der Untersuchung und Aufarbeitung der Vorwürfe die Anwaltskanzlei WilmerHale engagiert wurde.

Das Problem: Die Juristen gelten als einseitig arbeitgeberfreundlich, unter anderem sollen sie bei Amazon und Uber aktiv Stimmung gegen Gewerkschaften gemacht haben. Außerdem arbeiten sie schon länger für Activision Blizzard und dürften daher eher Positionen des Managements vertreten.

Neben dem offenbar verlorenen Sponsor und den Kosten der internen Untersuchungen und Maßnahmen in den kommenden Monaten und Jahren dürften die internen Probleme aber noch auf andere Art teuer werden.

Tolle Technik-Deals und viele weitere Schnäppchen

Nach einer ersten Sammelklage durch Robbins LLP hat laut Kotaku die Kanzlei Rosen Law eine ähnliche Aktion in Vorbereitung. Wieder geht es - vereinfacht gesagt - darum, dass das Management seinen Pflichten über eine ordnungsgemäße Geschäftsführung nicht nachgekommen sei, was langfristige Nachteile für Umsatz und Gewinn bedeute.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Venturi-Tunnel
Elektro-Motorrad mit Riesenloch auf der Teststrecke

White Motorcycle Concepts testet sein Elektromotorrad WMC250EV, bei dem der Fahrer auf einem riesigen Tunnel sitzt. Später soll es 400 km/h erreichen.

Venturi-Tunnel: Elektro-Motorrad mit Riesenloch auf der Teststrecke
Artikel
  1. Elektroauto: Cadillac Lyriq nach 19 Minuten weg
    Elektroauto
    Cadillac Lyriq nach 19 Minuten weg

    Einen der ersten Cadillac Lyriq zu reservieren, glich mehr einer Lotterie als einem Autokauf. In wenigen Minuten waren alle Luxus-Elektroautos vergriffen.

  2. Autos, Scooter und Fahrräder: Berlin reguliert Sharing-Mobilitätsangebote
    Autos, Scooter und Fahrräder
    Berlin reguliert Sharing-Mobilitätsangebote

    Die Nutzung des öffentlichen Raums durch Autos, Scooter und Fahrräder von Sharing-Unternehmen wird in Berlin reguliert.

  3. Abonnenten verunsichert: Apple hat Hörbücher aus Apple Music entfernt
    Abonnenten verunsichert
    Apple hat Hörbücher aus Apple Music entfernt

    Wer mit einem Musikstreamingabo Hörbücher hören will, muss von Apple Music zu Deezer, Spotify oder einem anderen Anbieter wechseln.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: MM-Club-Tage (u. a. SanDisk Ultra 3D 2 TB 142,15€) • Corsair Vengeance RGB PRO 16-GB-Kit DDR4-3200 71,39€ • Corsair RM750x 750 W 105,89€ • WD Elements Desktop 12 TB 211,65€ • Alternate (u. a. Creative SB Z SE 71,98€) • ASUS ROG Crosshair VIII Hero WiFi 269,99€ [Werbung]
    •  /